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Garry Rogers Motorsport über den Einsatz von Markforged-Technologien

Am 31. August 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Viele Automobilhersteller stellen sich nahezu den ähnlichen Herausforderungen rund um die Herstellung von komplexen Teilen und das auch noch in kleineren Stückzahlen. Besonders die dafür benötigten Kosten sind immens hoch und auch Durchlaufzeiten sind meist nicht schnell genug. Dies lässt sich auch auf Garry Rogers Motorsport übertragen, dem wohl ältesten Motorsportteam Australiens. Mit einem Team von fast 40 Mitarbeitern konnte das Team rund um Besitzer Garry Rogers, selbst ehemaliger Motorsportler, etliche Siege in der nationalen Supercars-Meisterschaft einholen. Nachdem man sich intern aber auch auf die Entwicklung, den Bau wie auch auf die Wartung der eigenen Fahrzeuge konzentriert hat, sind dank additiver Fertigungstechnologien die passenden Lösungen für die zuvor erwähnten Schwierigkeiten aufgekommen.

Es wird immer interessanter für Unternehmen der Automobilbranche über die Eigenschaft zu verfügen, Teile selber vor Ort und on-demand herzustellen. Betrachten wir auch die Tatsache, dass jegliche nach außen stehende Auslagerung einen Zeit- und Kostenaspekt verursacht. Daher haben sich die Ingenieure und Designer von Garry Rogers Motorsport gemeinsam mit Markforged an die additiven Fertigungstechnologien herangewagt und konnten zahlreiche Vorteile dadurch gewinnen, wie Stefan Millard, Teammanager bei GRM betont: „Der 3D-Druck bietet uns eine weitere Möglichkeit, Teile herzustellen, die normalerweise zu teuer wären.“

Unter anderem werden Lenkräder additiv hergestellt.

Die Lösung von Garry Rogers Motorsport lag in der additiven Fertigung

Vor nicht ganz 10 Jahren hat sich Stefan Millard und sein Team für die Erweiterung der Werkstatt entschieden. Hierbei sollte es aber nicht um herkömmliche Werkzeuge oder dergleichen gehen, sondern um einen 3D-Drucker, der die Ingenieure und Designer dazu beflügeln sollte, neue Möglichkeiten zum Bau von Prototypen und Ersatzteilen anzufertigen. Da man bei Garry Rogers Motorsport schon gut vertraut mit Kohlefaser war, fiel die Wahl hierbei auf einen 3D-Drucker von Markforged, wie Millard erklärte: „Es schien, als wäre Markforged das einzige Unternehmen, das sich auf die Herstellung von starken Endverbrauchsteilen und nicht nur auf Prototypen konzentrierte.“ Besonders wichtig war es in diesem Fall, dass die additiv gefertigten Teile einer hohen Beanspruchung standhalten konnten, sind sie doch besonders im Motorsport hohen Temperaturen, Geschwindigkeiten und Kräften ausgesetzt.

Nachdem GRM eines der ersten Unternehmen in Australien war, die in die Markforged-Technologie investierte, schaut das Team rund um Garry Rogers heute auf eine perfekte Implementierung der additiven Fertigung, indem komplexe Teile, sogar Endteile für die Rennwagen, gedruckt werden. Statistisch gesehen liegt die Zahl der gedruckten Teile, die für den Endverbrauch genutzt werden, sogar nahezu bei 50 %. Hierunter fallen unter anderem Abdeckungen für Türschlösser, Getriebegehäuse, Lenkradgriffe oder auch Kamerahalterungen. Das war es allerdings noch nicht, denn auch das Drucken von Mustern für Glasfaserformteile wurde dem Motorsport-Team dank AM ermöglicht. So wurde zum Beispiel ein Muster für einen Bremskanal gedruckt, wobei die Herstellung dieses Teils gerade einmal 24 Stunden dauerte und nur 50 US-Dollar kostete. Im Vergleich zur herkömmlichen Fertigung dieses Teils lag die Herstellungszeit früher bei zwei Wochen und betrug rund 670 US-Dollar.

Bei Garry Rogers Motorsport schaut man dank additiver Fertigung ebenfalls optimistisch in die Zukunft, denn durch die flexible Art der Konstruktion und der schnellen Umsetzung kann ebenfalls die Leistung der Autos verbessert werden. „Die zusätzliche Zeit, die wir durch den Einsatz unseres Markforged-Druckers gewinnen, fließt direkt in das Design oder die Herstellung weiterer Teile oder in die Suche nach anderen Bereichen, um die Autos von Garry Rogers Motorsport schneller zu machen – das ist unser Hauptziel“, gibt Millard abschließend an. Wenn Sie mehr über Garry Rogers Motorsport unter der Verwendung von Markforgeds 3D-Drucker erfahren möchten, dann klicken Sie HIER.

Bild: Markforged

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*Alle Bildnachweise: Markforged

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