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Formlabs stellt neues Kunstharz IBT Resin für die Kieferorthopädie vor

Auf 19. Februar 2021 von Isabell I. veröffentlicht

Wahrscheinlich empfindet es niemand als angenehm zum Doktor oder Arzt zu gehen, um dort für eine längere Zeit auf dem Patientenstuhl zu liegen und behandelt zu werden. Doch es gibt großartige Neuigkeiten: Der führende Hersteller von innovativen 3D-Druckern Formlabs hat es nun geschafft, die Behandlungen für künftige Zahnspangenträger zu verkürzen. Das Unternehmen brachte ein neues Kunstharz, das IBT Resin, auf den Markt, welches die Platzierung von Brackets erleichtert und so die Behandlungszeit um die Hälfte reduzieren kann. Es soll eine optimierte Reißfestigkeit, Lichtdurchlässigkeit und Flexibilität für die Kieferorthopädie bieten. Auch für die schneller Herstellung von Modellen zum Thermoformen von transparenten Alignern und Retainern entwickelte Formlabs neue Materialien. 

IBT steht für „indirektes Bonding-Tray“. Es ist eine individuell angefertigte Vorrichtung, die genau zum Zahnbild des Patienten passt, und durch die im Vorhinein geplanten Bracket-Platzierungen mehrere Brackets auf einmal anbringen kann. Die Vorbereitungen erfolgen im Voraus virtuell, weshalb viel Behandlungszeit eingespart werden kann. Branchenexperten zeigen sich nach eingehenden Prüfungen überzeugt von dem neuen Kunstharz: Dr. Lisa Alvetro, eine niedergelassene Kieferorthopädin und Spezialistin für indirekte Bonding-Tray-Techniken in den USA, gibt an: „Die mit dem IBT Resin gedruckten Übertragungsschienen sind präzise und lassen sich leicht platzieren und entfernen“. 

Anwendungen in der Praxis

Für kieferorthopädische Praxen oder Labors, die bereits digitale Werkzeuge verwenden, soll die Arbeit mit IBT Resin einfach sein. Mit einem intraoralen Scanner und einem digitalen Behandlungsplan kann beispielsweise ein Kieferorthopäde das 3D-Modell eines indirekten Bonding-Tray in nur wenigen Minuten mit einem beliebigen Designprogramm erstellen. Diese als STL exportierte Datei kann direkt in die einfach zu bedienende PreForm-Software von Formlabs importiert und für den Druck vorbereitet werden. Der nächste Schritt ist das 3D-Drucken selbst. Mit einem Stereolithographie (SLA) Drucker von Formlabs stellt dieser Schritt keine Herausforderung dar, denn der Prozess ist weitgehend selbstständig. Sobald der Drucker mit der Materialkartusche, dem Harzbehälter und der Bauplattform konfiguriert ist und die 3D-Datei über WLAN, Ethernet oder USB-Kabel auf den 3D-Drucker übertragen wurde, kann der 3D-Druck ganz einfach mit einem Tastendruck gestartet werden. 

Kunstharz IBT Resin

Bildnachweis: Formlabs

Formlabs hat bereits einige Fortschritte in der Dental-Branche geleistet und wächst immer weiter. Zu ihrer Auswahl an Produkten für die digitale Kieferorthopädie gehören unter anderem der einfach zu bedienenden Form Wash und Form Cure, die leistungsstarke und kostenlose PreForm- und Dashboard-Software sowie der kompetente Service. Nun zählt auch das IBT Resin als neues Material zu dieser Auswahl und vergrößert damit das Angebot ungemein. Geräte, die mit dem Kunstharz 3D-gedruckt werden, sollen nämlich noch einfacher für Behandlungen zu verwenden sein und sollen Praxen wertvolle Zeit, Geld und Mühe sparen.

Wir sind gespannt, welche Innovationen Formlabs in Zukunft in der Dental-Branche bringen wird. Was denken Sie über das neue Kunstharz IBT Resin? Lassen Sie uns dazu einen Kommentar da, oder teilen Sie es uns auf Facebook, Twitter LinkedIN oder Xing mit. Möchten Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter.

*Titelbildnachweis: Formlabs

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