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Formel 1: Ferrari mit 3D-Drucktechnologie in die Saison 2017

Auf 2. Februar 2017 von Alexander H. veröffentlicht
3D-Druck Ferrari

Scuderia Ferrari, die Formel 1 Abteilung von Ferrari, will ihren Formel-1-Motor 2017 mit 3D-Drucktechnologie zur Herstellung von neuen und innovativen Kolbenböden aus Stahllegierung verbessern. Der 2017 Ferrari, mit dem Codenamen 668, soll am 24. Februar enthüllt werden.

3D-Druck und Autos

Die Anwendung von 3D-Drucktechnologie in der Automobilbranche ist nichts neues. Local Motor und Divergent 3D sind Vorreiter in dieser Disziplin und haben mit ihren Fahrzeugen Olli, Strati, Blade und Dagger bewiesen, dass der 3D-Druck auch für die Straße geeignet ist.

Selten jedoch wurde die additive Fertigung auf der großen Bühne der Formel 1 getestet. Berichten zufolge will Ferrari 3D gedruckte Kolbenböden in ihren 668 Formel-1-Motor einbauen. Diese Notiz ließ viele Beobachter des Rennsports und der Formel 1-Welt aufhorchen. Könnte der 3D-Druck die alten Glanztage von Ferrari auf der Rennstrecke wieder aufleben lassen? Sicherlich sind sie nicht das einzige Team, das sich mit der 3D-Drucktechnik beschäftigt.

Wabendesign und Gewichtsreduktion

Mehrere Quellen nennen, dass Ferrari beschlossen hat die additive Fertigung in ihre Motorenproduktion zu integrieren und die Brennkammer komplett umzubilden. Ferrari glaubt daran mit 3D gedruckten Kolbenböden aus Stahl-Legierung die perfekte Verbrennung zu erreichen, mit 3D-gedruckten Teilen, die in der Lage sind 400 bar Druck standzuhalten. Das Design wird von Magneti Marelli, einem italienischen Entwickler und Hersteller von High-End-Automotive-Komponenten durchgeführt.

Zylinderkolben in der Formel 1

Ferrari und Marelli glauben, dass die additive Fertigung es ihnen ermöglicht die Kolbenböden zu verbessern, indem sie ihr Gewicht verringern, während ein hohes Maß an Festigkeit beibehalten wird. Um dies zu erreichen, werden sie wahrscheinlich komplexe innere Geometrien wie Wabenmuster verwenden, wodurch der Materialverbrauch reduziert wird, während die Dichte in Hochschlagzonen gewährleistet wird.

Enttäuschende Saison 2016 für Ferrari

Die Formel-1-Saison 2016 war die längste Saison in der Geschichte des Sports und für die Konstrukteure und Fahrer von Ferrari nicht besonders erfolgreich. Mercedes gewann bis auf zwei Grands Prix alle Rennen. Ferrari belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung der Konstrukteurs-WM und erzielte im Verlauf von 21 Rennen nur 11 Podestplätze.

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