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Das Exoskelett aus dem Film Ghost in the Shell – ein 3D gedrucktes Meisterwerk

Auf 31. März 2017 von Raphael S. veröffentlicht
Exoskelett

Der Film Ghost in the Shell stammt vom originalen Manga aus dem Jahre 1989 ab und läuft momentan in den Kinos. Zu diesem Anlass hat sich Adam Savage, bekannt aus der Serie MythBusters, hinter die Kulissen des Neuseeländischen Studios für Spezialeffekte Weta Workshop begeben, um die Effekte und Accessoires kennenzulernen. Er hat sich dabei auf die Requisiten und Kollektionen fokussiert, einschließlich dem Exoskelett des Hauptcharakters, das laut ihm ein 3D gedrucktes „Meisterwerk“ ist.

Im Film wird die Geschichte von Major Motoko Kusanagi erzählt (gespielt von Scarlett Johannson), welche durch einen tragischen Autounfall schwer verletzt und zu ihrer Rettung in einen Cyborg mit übermenschlichen Kräften verwandelt wurde. Die neugewonnenen Fähigkeiten muss sie nun zum Kampf gegen das Böse einsetzen, wobei ihr Körper von einem Robo-Skelett abstammt und dank des 3D-Drucks für den Film realisiert werden konnte.

Exoskelett

Das gesamte Werk umfasst ca. 300 Einzelteile, die 3D gedruckt, nachbearbeitet und anschließend zusammengesetzt wurden um das finale Exoskelett zu bilden. „Was sie hier sehen ist eine Kollektion aus 3D gedruckten Objekten, es gibt Teile aus transparentem und schwarzem Harz, lasergeschnittene Komponenten, Stahlgelenke für mehr Stabilität und 3D gedrucktes Nylon für die Gliedmaßen“, erklärt der Techniker Jared Haley. Das Team von Weta Workshop hat über einen Monat mehrere Materialen für das Exoskelett getestet, bevor man mit dem jetzigen Ergebnis zufrieden war. Auch der Regisseur Rupert Sanders war während dieser Tests anwesend, um die Detailgenauigkeit sicherzustellen.

Exoskelett

Ferner hat die Herstellung von 300-400 Einzelteilen mehrere hundert Stunden Arbeit gekostet, wobei der Druck auf einem komplexen CAD-Modell basierte. Entsprechend musste das Skelett vom Team zwei Mal erschaffen werden, einmal digital von einem bestehenden Modell und das zweite Mal als reales, physisches Objekt. Im Film wird der fertige Roboterkörper dann in ein Bad aus Gel getaucht, was die Haut repräsentieren soll. Die verwendete Requisite wurde mit Hilfe des SLA-Prozesses hergestellt.

Exoskelett

Das Exoskelett selbst kann man in der Schlüsselszene des Films sehen, als Major, anfänglich eine künstliche Intelligenz, in den Körper eingepflanzt wird. Von diesem Punkt aus wird Scarlett Johannson zu einem kybernetischen Menschen. Im Video wird des Herstellungsprozess nochmals genauer erklärt:

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