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Epson-Tochtergesellschaft Atmix plant Eröffnung neuer Metallrecyclinganlagen im Jahr 2025

Am 2. Mai 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass der japanische Großkonzern Epson in den 3D-Markt eingestiegen ist, nun macht dieser wieder mit einer großen Neuigkeit auf sich aufmerksam. Mit einem gesamten Jahresumsatz von rund einer Milliarden japanischer Yen gibt das weltweit führende Technologieunternehmen, das seinen Fokus unter anderem auf die Thematik der Nachhaltig setzt, nun bekannt, dass Epsons Tochtergesellschaft Atmix eine neue Fabrik für Metallrecyclinganlagen plant. Atmix, auch als  Epson Atmix Corporation bekannt, gilt als Materialhersteller für Metallpulver und vertreibt sein Produkt in Europa, den Vereinigten Staaten wie auch zahlreichen asiatischen Ländern.

Da sich Epson bis zum Jahr 2050 zum Ziel gesetzt hat, kohlenstoffnegativ zu werden und auf die Nutzung von verbrauchbaren unterirdischen Ressourcen wie beispielsweise Öl zu verzichten, ist es kein Wunder, dass der Drang nach Innovationen und Investments in die additive Fertigung hoch ist. Um dementsprechend auch den Nachhaltigkeitsaspekt in den ersten Schritten innerhalb des 3D-Drucks zu bewahren, wird in der neuen Fabrik Metall hauptsächlich recycelt. So kann ein geschlossener Kreislauf für die Herstellung von Metallpulver gesichert werden. Anschließend wird das hergestellte Metallpulver für additiv gefertigte Produkte verwendet.

Das Atmix-Headquarter befindet sich in Kaigan Kawaragi, Japan (Bild: Atmix)

Die Nachhaltigkeit steht für Epson an erster Stelle

Für den Bau und Ausrüstung der neuen Fabrik sollen laut Epson mehrere Milliarden Yen investiert werden. Unter anderen soll die Anlage über einen Induktionsofen zum Schmelzen von Metall, eine Gießmaschine zum Formen von Barren wie auch über eine Raffinieranlage zum Entfernen von Verunreinigungen aus dem Metall verfügen. Diese Ausstattungen sollen Epson Atmix ermöglichen innerhalb der ersten drei Jahren nach Inbetriebnahme, die übrigens für das Jahr 2025 geplant ist, der neuen Fabrik etwa 25 % des Gesamtbedarfs an Rohmetallen durch recycelte Metallmaterialen zu decken. Die Herkunft dieser werden zum Beispiel von Metallabfällen aus Fabriken, Metallschrott wie auch gebrauchten Produkten bestehen und bringt den gesamten Konzern einen großen Schritt weiter zu einem verringerten Verbrauch von verbrauchbaren Ressourcen.

Atmix ist nicht nur einer der führenden Hersteller von Metallpulver, sondern auch Verkäufer. Hierfür setzt das Epson-Tochterunternehmen eine einzigartige Fertigungstechnologie ein, um sehr feines Metallpulver mit Korngröße in der Relation von lediglich einigen Mikrometern herzustellen. Besonders Atmix‘ Magnetpulver werden in der Stromversorgungsschaltungen als Spulen für IT-Geräte wie auch für Smartphones und Hybrik- und Elektrofahrzeuge eingesetzt. Die Nachfrage dafür ist heutzutage größer, als je zuvor und bringt Epson Atmix somit in eine sehr gute Position.

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*Titelbildnachweis: Epson

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