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EOS unterstützt Roboterprojekt „Roboy“

Am 21. Februar 2017 von Raphael S. veröffentlicht

EOS, der Weltweit führende Systemhersteller für High-End 3D Drucker sponsert das Projekt „Roboy“ der Schweizer Gesellschaft Devanthro und der Technische Universität München (TUM). Roboy ist ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines Roboters, der sich wie ein Mensch bewegt. EOS und Devanthro möchten damit den Bewegungsapparat des Menschen nachbilden, um die Robotertechnik voranzutreiben. Das soll durch iterative Herangehensweise erzielt werden: Die Modelle werden Schritt für Schritt verbessert, bis ihre Geschicklichkeit, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität die eines Menschen ähneln.

Roboy

Der Prototyp „Roboy Junior“

Roboy Junior, der erste Prototyp des Projekts, hat bereits Muskeln und Sehnen anstelle von Motoren in den Gelenken. Für das Gehäuse des humanoiden Roboters kommt der 3D Druck ins Spiel. EOS fertigt den gesamten Körperaufbau. Der Vorteil der additiven Fertigung ist die Möglichkeit, höchst komplexe Strukturen herstellen zu können die gleichzeitig leicht und stabil sind. Funktionen können daher mittels weniger Bauteile in diese Geometrien implementiert werden und ein Großteil an Montageschritten entfällt. Die Hände und Unterarme konnten bespielsweise in einem Stück gefertigt werden.

Rafael Hostettler, Roboy-Projektleiter, erklärt:

Bei der Softwareentwicklung kann Software durch schnelle Entwicklungszyklen direkt getestet und so verbessert werden. Durch Additive Fertigung können wir diesen Ansatz auch in der Robotik anwenden und eine schnelle Hardwareentwicklung ermöglichen: Ein Bauteil wird gefertigt, am Roboy getestet und bei Bedarf verbessert. So lassen sich in einem Bruchteil der Zeit optimal funktionierende Teile finden.

RoboyAngesichts des Fortschritts in Robotik und künstlicher Intelligenz werden Roboter in der nahen Zukunft eine zunehmend wichtigere Rolle spielen, nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Arbeitswelt. Beispielsweise können gefährliche, repetitive Aufgaben durch sie übernommen werden. Humanoide Roboter erleichtern zudem die Interaktion zwischen Mensch und Maschine und sind einfach in die Umgebung zu integrieren. Durch die anatomische Kompatibilität kann ebenso die Mobilität von Personen gesteigert werden, zum Beispiel mittels Exoskeletten oder Prothesen.

Dr. Adrian Keppler, Chief Marketing Officer von EOS, erläutert:

Viele Unternehmen konzentrieren sich auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz […]. Wir sind stolz, diese Forschung zu unterstützen. Die Additive Fertigung zeigt dort ihre Stärken, wo die konventionelle Fertigung an Grenzen stößt und setzt an den Stellen an, wo Konstruktion, Design und Fertigung neu durchdacht werden müssen, um Lösungen zu finden. […]

Die Unterstützung durch EOS wird das Projekt in jedem Fall vorantreiben, und wer weiß, vielleicht sind wir schon bald stolze Besitzer eines kleinen Roboys.

Weitere Infos finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

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