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Emissionen von 3D-Druckern, ein Risiko für unsere Gesundheit?

Auf 29. November 2018 von Jacqueline O. veröffentlicht
Emissionen von 3D-Druckern

Zwei Jahre lang dauerte die umfassende Studie des Underwriters Laboratory (UL) und des Georgia Institute an und untersuchte die Auswirkungen von 3D-Druckeremissionen auf den Menschen. Die Folgeuntersuchung sollte ergeben, ob diese Emissionen nun eine potenzielle Gefahr für unsere Gesundheit darstellen könnte.

Viele Unternehmen setzten täglich 3D-Drucktechnologien ein und die Anwendungsbereiche wachsen noch immer. Die Frage nach einer möglichen Beeinflussung durch Emissionen von 3D-Druckern und der geeignetsten Umgebung für die Arbeit mit diesen Geräten ist daher durchaus wichtig geworden.

Emissionen von 3D-Druckern

Die Emissionen hängen viel vom genutzten Filament ab.

In der in diesem Jahr veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass viele 3D-Drucker ultrafeine Partikel von der Größe von Nanopartikeln erzeugen und freisetzen. Diese können von Personen, die mit der Maschine in Berührung kommen leicht eingeatmet werden und schließlich das Lungensystem beeinträchtigen. Die Studie zeigt, dass beim Betrieb eines 3D-Druckers mehr als 200 flüchtige organische Verbindungen freigesetzt werden können, was langfristig den Körper sehr beeinflusst und sogar krebserregend sein kann.

„Studien haben gezeigt, dass 3D-Schmeldrucker (FDM), die für den Gebrauch beim Verbraucher entwickelt wurden, große Mengen an ultrafeinen und feinen Partikeln freisetzen. Vorversuche mit in vivo, in vitro und anderen Methoden wurden an einer begrenzten Anzahl von Filamenten druckgeführt, um die Menge der erzeugten Partikel zu untersuchen; sie zeigten die negativen Ergebnisse“, erklärte Dr. Rodney Weber, leitender Prüfarzt der Georgia Tech-Studie.

Emissionen von 3D-Druckern

Wie kann man nun die Emissionen von 3D-Druckern minimieren?

Da die 3D-Drucktechnologien in verschiedenen Branchen zunehmend eingesetzt wird hat das Underwriters Laboratory eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein für die potenziellen Risiken der Emissionen von 3D-Druckern zu schärfen. Er warnt vor diesen Risiken und schult die Benutzer, den Kontakt mit den freigesetzten Mikropartikeln zu vermeiden, oder zumindest zu minimieren.

„Nach unserer Studienreihe empfehlen wir zusätzliche Investitionen in die wissenschaftliche Forschung und Produktentwicklung, um Emissionen zu minimieren und das Bewusstsein der Anwender zu stärken, damit Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden können“, sagt Dr. Marilyn Black, eine Forscherin, die an der Studie teilnahm.

Experten veröffentlichten eine Liste von Empfehlungen, um eine Überlastung durch Partikel zu vermeiden. Darunter wurde aufgerufen, den 3D-Drucker in gut belüfteten Bereichen zu nutzen, sich während des Betriebs vom 3D-Drucker fernzuhalten, die Düsentemperatur auf ein Minimum zu setzen oder emissionsarmes 3D-Druckerfilament zu verwenden. Weitere Informationen zur Studie über die Emissionen von 3D-Druckern der UL und Georgia Tech finden Sie HIER.

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