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ECCO und Stratasys innovieren die Schuhbranche

Auf 23. November 2021 von Regina P. veröffentlicht

Neben Adidas und Nike setzen auch andere bekannte Marken die 3D-Technologien zur Herstellung von Schuhen ein. Bereits im Jahr 2018 haben wir über ECCO, einen dänischen Schuhhersteller, berichtet, der auf den 3D-Scan und den 3D-Druck setzt, um seinen Kunden personalisierte Produkte anbieten zu können. Damit das Wachstum für diesen Bereich fortgesetzt werden kann, hat das Unternehmen kürzlich eine neue Partnerschaft angekündigt. Durch die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Giganten Stratasys hofft ECCO, die Entwicklung seiner zukünftigen Produkte und Schuhe zu beschleunigen.

Dabei ist es wohl kein Zufall, dass sich das dänische Unternehmen für die additive Fertigung und den 3D-Drucker Origin One entschieden hat, der auf der proprietären P³-Technologie (programmierbare Lichthärtung) basiert. „Unser innovativer Ansatz für das Schuhdesign und unser Bestreben, das Kundenerlebnis in den Vordergrund zu stellen, haben die additive Fertigung zu einem logischen Schritt in unserem Entwicklungsprozess gemacht“, erklärt Jakob Møller Hansen, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung bei ECCO. „Auf der Suche nach dem idealen Partner haben wir die Oberflächenqualität, die Druckgeschwindigkeit und die Genauigkeit einer Reihe von 3D-Druckern bewertet. Unter den Druckern, die wir getestet haben, war der Stratasys Origin One, das Gerät, das unsere Anforderungen am besten erfüllen konnte.“

Der 3D-Drucker Origin One von Stratasys. (Bild: Origin)

ECCO und der Einsatz innovativer Technologien

Mithilfe des Direkteinspritzungsverfahrens (PID) und des 3D-Drucks möchte ECCO den Entwicklungsprozess vereinfachen und die Automatisierung verbessern. Während das PID-Verfahren die Möglichkeit bietet, die Befestigung des Schuhoberteils an der Zwischensohle zu verbessern, ermöglicht die additive Fertigung die schnelle Herstellung von Formen aus Fotopolymeren zu geringeren Kosten als in der CNC-Bearbeitung von Aluminium. Durch den 3D-Druck von Formen für das PID können Designer und Entwickler funktionelle Schuhe früher im Entwicklungsprozess testen. Das Projektteam erklärt unter anderem, dass es in der Lage sei, ein Paar Formeinsätze in einer Nacht in 3D zu drucken, was wesentlich kürzer ist als bei der Verwendung konventioneller Fertigungsmethoden.

Zur Herstellung der Formen, verwenden die Unternehmen maßgeschneiderte Materialien, die von Henkel entwickelt wurden. Der Thermoplast garantiert, dass die Formen Tausende von Einspritzungen ohne sichtbaren Verschleiß überstehen. Durch den 3D-Druck erhofft sich ECCO erhebliche Kosteneinsparungen bei gleichzeitiger Verkürzung der Produktionszeiten. Diese Ziele überzeugen viele der Unternehmen, die additive Fertigungsverfahren für die Entwicklung von Alltagsgütern einsetzen.

*Titelbild: Stratasys

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