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easyJet plant Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Am 8. Juni 2015 von Alexander H. veröffentlicht

Zum Anlass des Innovation Day in der vergangenen Woche hat das Unternehmen easyJet die Integration mehrerer digitaler Innovationen in ihre Prozesse angekündigt, darunter auch die 3D-Druck-Technologie. In Kürze sollen Tests zur Herstellung von Ersatzteilen für die Maschinen auf Basis von 3D-Druckern stattfinden.

Durch die Integration von 3D-Druckern möchte die Fluggesellschaft einen schnelleren Austausch von Ersatzteilen garantieren, die im Bedarfsfall individuell und vor Ort angefertigt werden können, so zum Beispiel für Armlehnen der Cockpit-Sitze. easyJet erhofft sich durch die Integration des 3D-Drucks große Kosteneinsparungen, unter anderem durch die Verringerung von Lagerräumen.

Der 3D-Drucker kann in Zukunft bei Fahrwerken, Triebwerken oder Inneneinrichtung zum Einsatz kommen.

Unter dem Motto „digital innovation“ kündigt easyJet zusätzlich zum 3D-Druck weitere Neurungen digitalisierter Prozesse an. So planen sie innerhalb des nächsten Jahres an ihren Standorten in ganz den Einsatz von Drohnen, die eine Inspektion aus der Luft ermöglichen und technische Mängel dadurch leichter als zuvor erkannt werden können. Eine mobile App soll den Service für die Fluggäste zusätzlich verbessern. Die Fluggesellschaft möchte durch diese digitalen Innovationen das Risiko von Verspätungen durch technische Störungen so weit wie möglich eingrenzen.

Innerhalb der nächsten 12 Monate sollen an allen europäischen Standorten Drohnen für Wartungsarbeiten zum Einsatz kommen

„easyJet war schon immer ein Pionier auf seinem Gebiet. Wir haben das Reisen in Europa revolutioniert, indem wir den Menschen eine Reise in immer mehr Orte zu einem immer geringeren Preis ermöglichen“, so die Vorsitzende CEO von easyJet.

Ian Davies, technischer Leiter bei easyJet kommentiert: „Der Einsatz dieser neuen Technologien entlastet unser Team und unsere Ingenieure, wodurch sie höher qualifizierte Aufgaben übernehmen können. Es erlaubt uns unsere Kosten zu senken, wodurch wir unsere Tarife möglichst niedrig halten können, hilft uns Verzögerungen zu minimieren und stellt sicher, dass wir so unsere branchenführende Pünktlichkeit für unsere Passagiere erhalten können. Sicherheit ist unsere oberste Priorität und so werden all diese neuen Technologien von unserem erfahrenen Ingenieur- und Flugpersonal angewandt, um sicherzustellen, dass unsere führenden Sicherheitsstandards eingehalten werden können.“

easyJet Innovations event at Milan Malpensa Airport,Italy.

easyJet stellt 3D-gedruckte Flugzeugersatzteile auf dem Innovation-Day vor

Der 3D-Druck ist schon seit längerer Zeit in der Luftfahrt angekommen. So investierte General Electric im letzten Jahr hohe Summen in ein 3D-Druck-Forschungszentrum für die Integration 3D-gedruckter Teile in Triebwerke. Boeing hat seinerseits ein Patent angemeldet, wodurch sie Fluggesellschaften anbieten bei Bedarf digitale Dateien von Ersatzteilen zu erhalten und diese dreidimensional auszudrucken. Auch Airbus plant in Zukunft den Einbau von Bauteilen beispielsweise aus Titan in ihre Maschinen, die in der Formgebung durch herkömmliche Produktionsweisen nicht realisierbar wären und durch den 3D-Druck leichter und gleichzeitig stabiler werden.

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