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Divergent 3D erhält $23 Millionen an Investitionen

Auf 1. Februar 2017 von Alexander H. veröffentlicht
Divergent 3D

Der Automobilhersteller Divergent 3D hat eine Finanzierungsrunde mit dem Aktienfonds Horizons Ventures abgeschlossen, der 2006 von Li Ka-Shing in Hongkong gegründet wurde. Das Investitionsvolumen beträgt $23 Millionen.

Der Investor Li Ka-Shing

Investor Li Ka-Shing aus Hongkong

Li Ka-Shing ist mit einem geschätzten Vermögen von 27,1 Milliarden Dollar die reichste Person in Hongkong. Er begann seine Arbeit in der Kunststoffindustrie im Jahr 1950 und machte künstlichen Pflanzen schnell ein Vermögen. Die Methoden, die er verwendete, erlaubten ihm bunte Plastikblumen zu niedrigen Kosten zu produzieren. Es war zu diesem Zeitpunkt der größte Anbieter von künstlichen Pflanzen in Asien.

„Divergent 3D ist geehrt, das Vertrauen von Horizons Ventures gewonnen zu haben, einem weltweit führenden Unternehmen in der Innovation, das die weltweiten negativen Auswirkungen der Automobilherstellung erkennt und die Situation verändern will“, sagte Kevin Czinger CEO von 3D Divergent.

Warum in Divergent 3D investieren?

Divergent 3D verfügt über eine 3D-Druck-Plattform, die das Fahrgestell von Autos und Motorrädern mit Hilfe von additiver Fertigung baut. Dies macht es möglich Fahrzeuge auf eine günstigere und umweltfreundlichere Art und Weise zu produzieren. Der Rahmen besteht aus Carbonröhren verbunden mit 3D-gedruckten Gelenken. Die Produktionskosten sollen dadurch viel niedriger sein, denn Autos sind 50% leichter als herkömmliche Fahrzeuge und verbrauchen daher deutlich weniger Kraftstoff.

Der erste Prototyp „Blade“

Dieses Fundraising kommt einige Monate nach der Unterzeichnung einer Partnerschaft zwischen Divergent 3D und der französischen PSA-Gruppe zustande und zeigt damit die Bereitschaft des größten französischen Automobilkonzerns, seine Kompetenz in der Herstellung von Additivmetall zu erweitern. Was die jüngsten Investitionen betrifft, so spiegelt dies einen echten Wunsch wider, sich auf einen globalen Markt zu stellen.

Kevin Czinger von Divergent 3D erklärt: „Diese Investition ermöglicht es uns, unser starkes Wachstum mit den notwendigen Ressourcen fortzusetzen, um unsere additive Fertigungstechnologie den Automobilherstellern näher zu bringen, vor allem in China. Es ist nun an der Zeit, ein neues Modell der Autoproduktion, die Dezentralisierung der Fertigung zu schaffen, das neue innovative Designs fördert, Kosten reduziert und gleichzeitig umweltfeindliche Risiken minimiert.“

Das Supercar Blade bietet Platz für eine Person

Divergent 3D wirbt damit, dass durch die Verwendung von additiver Fertigung, Autos eine bessere Sicherheit, Qualität, Energieeffizienz bietet und gleichzeitig die Umwelt schont. Das Ziel es in Zukunft größere Autos herzustellen, denn in das Supercar Blade passt bisher nur der Fahrer rein.

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