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Devoray: 3D-Druck zur Herstellung von Cocktails

Auf 27. Juli 2018 von Kathrin J. veröffentlicht
Devoray

Während der 3D-Druck von Lebensmitteln immer populärer wird, scheinen auch die Hersteller von Genussmitteln wie Cocktails an dieser Herstellungsmethode interessiert zu sein. Das Startup aus Quebec (Kanada), Devoray, hat ein neues und originelles Produkt enthüllt, das es ermöglicht sich zu Hause einen Cocktail aus sozusagen 3D-gedruckten, auflösbaren Pastillen in einem Glas schnell selbst anzumischen. Von dem kanadischen Unternehmen wurden die verschiedensten Formen und Geschmäcker kreiert und die Box voller schmackhafter Kreationen ist bereits in Kanada erhältlich.

Technologie ist nicht nur auf Ihrem Teller, sondern auch in Ihrem Glas! Eine Innovation, die perfekt geeignet ist für den Sommer. Hinter dem Startup Devoray, welches sich seit 2015 mit der Entwicklung einer Lebensmittel-3D-Druck-Technologie beschäftigt. Nach dem Start einer Partnerschaft mit Nutriart vermarktet das Startup seine fertig verarbeiteten Cocktail-Pastillen, die mit 3D-Druck hergestellt wurden.

Devoray

Devoray hat vier verschiedene Formen mit dem 3D-Drucker hergestellt: ein Seestern für Rose Litchi, eine Blume für Hawaiian Cosmo, eine Ananas für Coco Yoyo und eine Palme für Jelly Bean. Nach dem Eingießen von Wodka und Wasser genügt es so, eines dieser Stücke für etwa 30 Sekunden darin aufzulösen und umzurühren, um einen fruchtigen Cocktail zu erhalten. Samuel ist von dem Potenzial der Technologie in dieser Branche überzeugt und sagt: „Der 3D-Druck wird in der Luft- und Raumfahrt-, Militär- und Medizinindustrie für die Herstellung komplexer Teile, aber selten in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Gerade für die Kreation neuer Produkte, wie zum Beispiel ready-to-mix Cocktailstücke, gibt es Raum für Innovationen.“

Obwohl der verwendete 3D-Drucker nicht vorgestellt wurde, scheint das Startup mit einer puderbasierten Technologie mit natürlichen Aromen zu arbeiten, die sich in Kontakt mit einer Flüssigkeit auflöst – in diesem Fall Alkohol und Wasser. Devoray hat bereits das Patent für diese Technologie angemeldet, was dabei helfen sollte, den Herstellungsprozess zu beschleunigen und die Haltbarkeit sicherzustellen. Samuel fügte noch hinzu, dass der 3D-Drucker letztendlich 4.000 Teile pro Stunde produzieren kann.

Devoray

Es wird erwartet, dass vorerst etwa 5.000 Schachteln mit acht Stücken für etwa 15,95 US-Dollar in etwa hundert Geschäften der Quebec Liquor Corporation zum Verkauf stehen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des kanadischen Startups und im folgenden Video:

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