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Chevron und Lincoln Electric: wie Lieferkettenprobleme dank 3D-Druck beseitigt werden

Am 4. Mai 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Chevron, die zweitgrößte Ölgesellschaft der USA und sechstgrößte der Welt, hat sich zur Lösung ihrer Lieferkettenprobleme dem 3D-Druck zugewandt. Zu diesem Zweck nahm das US-Unternehmen die Dienste von Lincoln Electric in Anspruch, einer Firma, die sich auf die Herstellung von Produktionswerkzeugen spezialisiert hat. Lincoln Electric bietet nicht nur Schweiß- und Plasmaschneidlösungen an, sondern verfügt auch über eine der größten Fabriken für den 3D-Metalldruck. Gemeinsam gelang es den beiden Unternehmen, Chevrons Bedarf an einer bedarfsgerechten Produktion zu decken.

Es war kein Zufall, dass Chevron auf den 3D-Druck zurückgriff. Aufgrund einer Verzögerung in der Lieferkette war eine der Raffinerien des Unternehmens gefährdet. Dank des 3D-Drucks war das Unternehmen jedoch reaktionsschnell und flexibel genug, um schnell Ersatzteile zu entwerfen. Die acht Teile mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 0,9 m und einem Gewicht von jeweils über 226 kg wurden innerhalb von 30 Tagen aus einer Nickellegierung entworfen. Robert Rettew, Ingenieur für Werkstofftechnologie, blickt auf die Vorteile zurück, die ihnen die Technologie gebracht hat: „Unser Programm für geplante Wartung war durch die aktuellen Probleme in der Lieferkette gefährdet. Wir erkannten, dass dieser Lieferengpass Auswirkungen auf den Betrieb und unsere Ergebnisse haben könnte. Wir haben mit Lincoln Electric zusammengearbeitet, um zu verstehen, wie Teile schneller erstellt werden können, damit wir den Betrieb wie geplant wieder aufnehmen können.“

Bild: Lincoln Electric

Additive Fertigung und Produktion auf Abruf bei Chevron

Seit dem Ausbruch der Pandemie hat die additive Fertigung bewiesen, dass sie viele Produktionsanforderungen erfüllen kann. Schneller als herkömmliche Methoden bietet der 3D-Druck auch die Möglichkeit, vor Ort zu produzieren. Wenn bei herkömmlichen Verfahren Hilfe aus anderen Ländern benötigt wird, insbesondere in Bezug auf Materialien, ermöglichen 3D-Technologien eine größere Flexibilität.

Christopher L. Mapes, Präsident und CEO von Lincoln Electric, fasst zusammen: „Wir freuen uns, mit Chevron zusammenzuarbeiten und den Wert der Just-in-Time-Produktion durch additive Fertigung und ihre Fähigkeit, Ausfallzeiten von Anlagen zu verhindern, zu demonstrieren. Der 3D-Druck von großen Metallteilen, Formen, Werkzeugen und Prototypen ist für verschiedene Endmärkte, darunter die industrielle Fertigung, Energie und Luft- und Raumfahrt, eine völlig neue Lösung. Wenn eine schnelle Markteinführung, Designflexibilität und Kostensenkung Priorität haben, bietet unsere Drucktechnologie die ultimative Antwort.“

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*Titelbildnachweis: Repsol

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