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Carbon enthüllt seinen ersten Drucker mit CLIP-Technologie

Am 4. April 2016 von veröffentlicht

Carbon ist definitiv eins der begehrtesten Unternehmen in der 3D-Druck Industrie. Nachdem sie letztes Jahr die bisher schnellste 3D-DruckTechnologie enthüllten, wurden wesentliche Beteiligungen von Firmen wie Autodesk und Google angekündigt.

Daraufhin wurden Partnerschaften mit Autohersteller Ford oder amerikanischer Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson geschlossen. Neuerdings kündigten Carbon und Kodak eine Zusammenarbeit für die Entwicklung neuer Druckmaterialien an. In einer Branche, wo fast jede Woche von einem neuen und angeblich bahnbrechenden 3D-Druck Verfahren berichtet wird, ist es wichtig zu schauen, welche Unternehmen sich beteiligen oder zusammenarbeiten.

Der Carbon M1 3D-Drucker mit CLIP-Technologie

Der Carbon M1 3D-Drucker mit CLIP-Technologie

Die CLIP-Technologie sollte erstmals nur über vier Druckdienstleister zugängig sein, doch am vergangenen Freitag stellte das Start-Up sein erstes kommerzielles Gerät sowie sieben neue Harz Materialien vor.

„Wir sind gespannt unsere M1-Maschine und unsere bahnbrechenden Materialien zu enthüllen,“ sagte Dr. Joseph DeSimone, CEO und Mitgründer von Carbon. „Während wir mit unseren Kunden daran arbeiten kontinuierlich zu innovieren und die Grenzen vom Produktdesign und der Produktion zu verschieben, bildet dieses Produkt die Grundlage in der Behandlung der großen Lücken der additiven Fertigung.“

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Das Start-Up nutzte die Produktvorstellung um eine Reihe von neuentwickelten Kunstharzen vorzustellen. Die M1-Nutzer werden somit die Wahl zwischen drei RPU-Harze (rigide Polyurethane), ein FPU- (halbrigide Polyurethane), ein EPU- (PU-Elastomere), ein CE-Harz (Cyanatester basiertes Harz) sowie ein Prototypenkunstharz haben. Carbon bietet mit diesen Materialien seinen Kunden ein breites Anwendungsspektrum, das sich dank der Partnerschaft mit Kodak sicherlich erweitern sollte.

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Carbon entschied sich für den Vertrieb des M1 eine neue Herangehensweise zu probieren und wird vorerst das neue Gerät ausschließlich im Rahmen eines Abonnements anbieten. Das Abo mit 3 Jahren Mindestdauer wird für $40 000/Jahr erhältlich sein.

Mit einem schnellen Produktionsprozess, innovative Materialien und ein einzigartiges Geschäftsmodell will Carbon die 3D-Druck-Welt erfrischen. Die einzige Frage ist, ob die Ergebnisse den Erwartungen des Marktes entsprechen werden.

Mehr Infos zum Drucker sowie zu den neuen Materialien finden Sie in der Carbon Pressemeldung.

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