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Canon stellt seine neue 3D-Keramikdrucktechnologie vor

Am 4. Dezember 2018 von Jacqueline O. veröffentlicht
3D-Keramikdrucktechnologie

Der japanische Konzern Canon, spezialisiert auf Kameras, Kopierer und Drucker, ist im vergangenen Jahr mit seinem FDM MARV 3D-Drucker auch als Hersteller in den Markt der additiven Fertigung eingestiegen. Diese kleine Maschine war kein großer Erfolg und beschränkte sich auf den chinesischen, koreanischen, deutschen und polnischen Markt. Der 2D-Spezialist gab jedoch bekannt, dass er eine neue 3D-Keramikdrucktechnologie, sowie neue proprietäre Materialien entwickelt. Der Hersteller gibt an, dass er die Erstellung komplexer Geometrien, beispielsweise einer Wabenstruktur ermöglichen könnte.

Die additive Fertigung mit Keramik ist ein wachsender Nischenmarkt, auch wenn sie noch nicht so verbreitet ist wie Kunststoff- und Metallprozesse. Keramische Werkstoffe erfordern einen Glühprozess, der zum Schrumpfen des Bauteils und so zu einem deutlichen Mangel an Präzision führen kann. Die Technologie scheint durch diese Herausforderungen verlangsamt zu werden, auch wenn einige Akteure es geschafft haben, wie zum Beispiel das israelische Unternehmen XJet. Es ist vor allem zu beachten, dass 3D-Druckobjekte aus Keramik interessante Eigenschaften, wie gute Wärme und Korrosionsbeständigkeit und Isolationseigenschaften aufweisen können.

3D-Keramikdrucktechnologie

Canon gibt and, dass sie ein keramisches Material auf Basis von Aluminiumoxid entwickelt haben, welches an die neue 3D-Keramiktechnologie, aber auch an die selektive Laserschmelzung angepasst sind. Über die Technologie selbst bleibt der Hersteller jedoch bisher diskret. Das Material würde die stabile Herstellung komplexer Objekte, wie hohle und poröse Strukturen ermöglichen, die durch einen Metallguss- oder Schneideprozess schwierig zu erhalten sind. So kann beispielsweise die Herstellung von alveolären Formen mit sechseckigen Anpassungen und einem Durchmesser von ungefähr 19 mm eine hohe Genauigkeit mit äußeren Maßdifferenzen von weniger als 0,8% erreichen.

Zu den Anwendungen dieser 3D-Keramikdrucktechnologie erklärt Canon: „3D-Druckobjekte könnten in allen Arten von Industriebereichen eingesetzt werden, von Teilen für Geräte, die Hitzebeständigkeit und Isoliereigenschaften erfordern, bis hin zu Teilen, die Chemikalien ausgesetzt sind und Korrosionsbeständigkeit erfordern. Langfristig will der japanische Hersteller sein 3D-Keramikdruck Verfahren auf den Gesundheitssektor ausweiten, indem er ein Material entwickelt, welches mit den medizinischen und chirurgischen Anwendungen kompatibel ist.

Weitere Informationen zu der Technologie finden Sie HIER.

3D-Keramiktechnologie

Objekte aus dem 3D-Druck mit Keramik

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