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Neuer Cadillac enthält 115 3D-gedruckte Teile

Am 27. Oktober 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Der amerikanische Hersteller von Premiumfahrzeugen, Cadillac, enthüllt den Cadillac Celestiq 2024. Dieses Auto hat nichts mit den früheren Modellen der Marke zu tun. Tatsächlich steckt es voller neuer Technologien, doch die Technologie, die uns besonders interessiert, ist der 3D-Druck. Insgesamt besteht die Elektrolimousine aus 115 3D-gedruckten Teilen. Einige bilden die Struktur des Fahrzeugs, andere sorgen für die Sicherheit der Passagiere. So variieren die Größen der Bauteile, was den Käufern die Möglichkeit gibt, einen Großteil ihres Autos individuell zu gestalten.

Zu den 3D-gedruckten Teilen, die im Auto vorhanden sind, gehört das Lenkrad. Um es herzustellen, wurde die Metall-3D-Drucktechnologie verwendet. Cadillac hat jedoch nicht erwähnt, mit welchem Drucker es gebaut wurde. Dennoch wurde aufgrund seines imposanten Volumens eine Maschine benötigt, mit der große Modelle entworfen werden können. Er kann von der Verkleidung bis zum Finish individuell gestaltet werden. Übrigens hat der Käufer wahrscheinlich die Möglichkeit, seinen Namen in das Lenkrad eingravieren zu lassen. Auch die Fensterschalter, die Türgriffe oder das Dekor der Konsole werden in 3D gedruckt. Der Preis für die elektrische Limousine von Cadillac beginnt bei $300.000.

Cadillac

Konsole des Cadillac Celestiq (Bild: Cadillac)

Cadillac nutzt 3D-Druck für die Sicherheit der Passagiere

Bei der Entwicklung seiner elektrischen Limousine setzte Cadillac auch auf den 3D-Druck, um Teile für die Sicherheit der Passagiere herzustellen. Der amerikanische Autohersteller druckte daraufhin die Schnallen des Sicherheitsgurts aus. Dieser soll bei großen Zusammenstößen dem Aufprall standhalten. Außerdem wurde der strukturelle Teil mithilfe der additiven Fertigung angefertigt. Für den unteren Teil der Limousine hat Cadillac nicht erwähnt, für welche Teile diese Technologie eingesetzt wurde. Trotzdem ermöglicht der Einsatz des 3D-Drucks der amerikanischen Marke, Modelle schneller zu entwerfen als mit herkömmlichen Konstruktionsmethoden. Weitere Informationen über den Cadillac Celestiq finden Sie HIER.

Cadillac ist nicht der einzige Fahrzeughersteller, der den 3D-Druck einsetzt. Citroën hat sein elektrisches Konzeptauto namens „Oli“ enthüllt, das zahlreiche 3D-gedruckte Teile enthält. Die französische Automarke entwarf das Auto, um die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt zu begrenzen. Daher nahm sie Materialien, die leicht wiederverwertbar und nachhaltig sind. Auch der BMW i8 Roadster und der Koenigsegg CC850 haben Bauteile aus dem 3D-Drucker verbaut. Die Hersteller nutzten diese Technologie jedoch nur in geringem Umfang. Das große Volumen an 3D-gedruckten Teilen im Cadillac Celestiq 2024 ebnet daher den Weg für neue Möglichkeiten, Autos zu entwerfen und zu personalisieren.

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