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BOSCH baut seine Aktivitäten im Bereich der additiven Fertigung weiter aus

Am 3. August 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Die Robert Bosch GmbH mit Sitz in Stuttgart gehört seit seiner Gründung im Jahre 1886 zu einem der wichtigsten Wirtschafts- und Leistungsträgern in Deutschland und auch weltweit hat sich das Unternehmen bereits einen großen Namen gemacht. Angefangen mit Wirtschaftsaktivitäten im Bereich der Herstellung für Gebrauchsgüter wie beispielsweise Elektrowerkzeuge oder Haushaltsgeräte und auch für Energie- und Gebäudetechnik. Auch im Automobilbereich mischt der Konzern mit: im Jahr 2004 wurde man als international umsatzstärkster Automobilzulieferer ausgezeichnet, ebenso wie 2018, was hierbei einen Umsatz von 47,6 Milliarden Euro ausmachte. Nur zwei Jahre später macht der Umsatz im Bereich Automobilzulieferschaft von Bosch 42,1 Milliarden Euro aus, was mehr als 50 % des Gesamtumsatzes waren. Es ist also wenig verwunderlich, dass die Robert Bosch GmbH nun weiter in dieses Unternehmensfeld investiert – auch mit Hilfe der additiven Fertigung.

Bereits 2018 verkündete das Unternehmen, dass es in Standorten auf drei verschiedenen Kontinenten der Welt 3D-Drucker installiert hat. Hierbei handelte es sich damals um Ultimaker 3 Extended 3D-Drucker, für die man sich auf Grund der hohen Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und auch Professionalität des Druckermodells entschieden hat. Nun investiert das Unternehmen allerdings weiter in die additive Fertigung zur Herstellung von Automobilteilen. Dieses Mal aber entschied sich der deutsche Technologieführer für die Installation von zwei SLM®500 der SLM Solutions Group AG.

Zwei SLM-3D-Drucker finden ein neues Zuhause bei BOSCH. (Bild: SLM)

Welche Ziele verfolgt Bosch mit den neuen SLM®500 3D-Druckern?

Die SLM Solutions Group AG – kurz auch unter SLM bekannt – gilt nicht nur als globaler Anbieter für den Metall-3D-Druck, sondern nun auch für Bosch. Durch dessen additive Integration möchte Bosch nun seine Aktivitäten im Bereich der Herstellung von Teilen für die Antriebstechnik weiter ausbauen. Auch die Produktion von individuellen und kundenspezifischen Aluminiumteilen für die Wasserstofftechnologie wie auch für Elektroantriebe sollen von den neuen 3D-Druckern profitieren können. All diese Erweiterungen durch die 3D-Drucker von SLM sollen im Bosch-eigenen 3D-MPC-Fertigungs- und Bearbeitungszentrum in Nürnberg installiert werden. Dort werden nicht nur additive Komponente und Teile für den Prototypenbau, sondern auch für die Serienanwendung angefertigt.

Mit den SLM®500 3D-Druckern verspricht man sich bei Bosch dadurch höhere Kapazitäten bei der Produktion von Aluminiumteilen in AlSi10Mg herstellen zu können, was in weiterer Folge maßgeblich zu einer Umsatzsteigerung des Konzerns führen soll. Im Detail bringen die SLM-3D-Drucker besonders dank ihrer zwei Laser eine 90%ige Steigerung der Bauraten wie auch die verkürzte Vorbereitungszeiten, die sich besonders für die Serienproduktion von Teilen eignen. Mit einer auf das Minimum reduzierten Stillstandzeit kann Bosch ebenfalls von der geschlossenen Pulverhandhabungsstrategie profitieren, die über ein automatisches Pulversieb und eine automatische Pulverzufuhr verfügt.

Auf beiden Seiten ist man sehr glücklich, so auch Sam O’Leary, CEO von SLM Solutions: „Wir sind mehr als begeistert von der Partnerschaft mit Bosch, einem echten Technologieführer. Das Unternehmen versteht das revolutionäre Potenzial der additiven Fertigung und vertraut auf die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Systeme von SLM Solutions. Wir freuen uns sehr, Bosch dabei zu unterstützen, die Implementierung von additiven Lösungen in seinem gesamten Produkt- und Lösungsportfolio zu beschleunigen.“ Wenn Sie mehr über die Implementierung der SLM-3D-Drucker bei Bosch erfahren möchten, dann klicken Sie HIER.

Was sagen Sie zu der Einführung der SLM-3D-Drucker bei Bosch? Lassen Sie uns dazu gerne einen Kommentar da oder teilen Sie es uns auf FacebookTwitterLinkedIN oder Xing mit. Möchten Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter!

*Titelbildnachweis: BOSCH

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