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Born Motor und seine 3D-gedruckten Motorräder

Auf 8. Februar 2018 von Moritz M. veröffentlicht
Born Motor

Das spanische Unternehmen Born Motor verwendete einen 3D-Drucker von BCN3D Technologies, um verschiedene Komponenten des Motors für eines seiner Motorräder zu fertigen. Dank der Verwendung von 3D-Technologien, gibt Born Motor an, pro Fahrzeug rund 2.000 € eingespart zu haben, an Effizienz gewonnen und einige der Einschränkungen der traditionellen Herstellungsmethoden überwunden zu haben.

Einer der großen Vorteile des 3D-Drucks ist die Möglichkeit, die Fertigung an die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens und der Branchen anpassen zu können. Ein positiver Aspekt, der von vielen Herstellern wie Divergent oder dem französischen Viba, das kürzlich sein neues Modell Qora eingeführt hat, verstanden wird. Das spanische Unternehmen Born Motor hat sich ebenfalls auf dieses Abenteuer eingelassen und begann die Entwicklung eines Motors von verschiedenenen Teilen mit komplexen Formen mithilfe des 3D-Drucks – eine viel schnellere Entwicklung im Vergleich zu herkömmlichen Fertigungsmethoden. Der Hersteller verwendete hierzu einen Sigma 3D-Drucker von BCN3D Technologies, der in Kombination mit einer Laserschneidmaschine und einer CNC-Fräsmaschine verwendet wurde, ganz zu schweigen von den handwerklichen Fähigkeiten.

Born Motor

Born Motor druckt einen Motor in 3D

Mit dem 3D-Druck, gibt Born Motor an, verschiedene Designs und Prozesse getestet zu haben, bevor  das endgültige Modell ausgewählt wurde. Die Technologie macht es viel einfacher, unterschiedliche Ideen zu niedrigeren Kosten auszuprobieren. Die Technologie hilft auch dabei, einige Konstruktionsbeschränkungen zu überwinden, da die additive Fertigung komplexere Geometrien ermöglicht. Sie ist zudem ist in der Lage, Teile aus Nylon, PET-G und ABS zu verarbeiten. Der Hersteller behauptet, die additive Fertigung nur für Teile verwendet zu haben, bei denen sich Gewicht und Kosten verringern ließen.

Born Motor produziert hauptsächlich Motorräder in limitierten Editionen und Kits. Es ist aber gleichzeitig auch ein Industriedesign-Studio, das mit mehreren Herstellern an der Ästhetik der Zweiräder arbeitet. Zum Beispiel hat das Unternehmen ein Armaturenbrettgehäuse für eine Honda CB25 in 3D gedruckt und viel Zeit und Geld gespart: Der 3D-Druck dauerte zwischen 5 und 8 Stunden und kostete nur 6 Euro. Eine manuelle Herstellung hätte 24 Stunden gedauert und rund 1500 € gekostet.

Born Motor

Die Motorräder von Born Motor zeigen, wie die additive Fertigung die Herstellungskosten senken und ein höheres Maß an Individualisierung bieten kann. Alle Projekte von Born Motor finden Sie auf der offiziellen Website sowie die Herstellung eines der Komponente eines Motorrades in folgendem Video:

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