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BigRep sammelt zweistelligen Millionenbetrag ein

Am 9. August 2017 von Moritz M. veröffentlicht

Das Berliner Startup BigRep, das sich auf die Produktion von großformatigen Druckern für die additive Fertigung spezialisiert hat, erhält in der neuen Finanzierungsrunde B einen zweistelligen Millionenbetrag, an dem sich unter anderem auch der Technologiekonzern Körber beteiligt. In der Serie A hatten sich bereits das Familienunternehmen Koehler, das Venture-Capital-Unternehmen Newten Ventures, die KfW-Bankengruppe sowie der Wagniskapitalgeber B-to-v mit sieben Millionen beteiligt.

BigRep wurde 2014 in Berlin-Kreuzberg gegründet und ein internationales Team arbeitet interdisziplinär an der Zukunft der additiven Fertigung. Dieses Startup eröffnet beispielsweise durch die Produktion des weltweit größten, serienmäßig verfügbaren 3D-Druckes des BigRep ONE und dessen 1m3 Volumen neue Möglichkeiten großdimensional zu drucken. Hierbei gehen die Möglichkeiten über die Ersatzteilfertigung hinaus und lassen beispielsweise die Produktion von Möbeln, über spezifische Fahrzeugteile bis hin zu Roboterteilen realisieren.

3D-Drucker BigRep ONE. Bild via Werner Pluta/Golem.de

Auch die Körber AG scheint hiervon begeistert zu sein. Hinter diesem Technologiekonzern verbirgt sich eine Hamburger Management-Holding mit weltweit 11.500 Mitarbeitern, die in unterschiedlichen Bereichen, wie etwa im Bereich der Werkzeugmaschinen, der Automation, der Unternehmensbeteiligungen oder auch im Pharmabereich, tätig ist. Wie der Konzern in einer Pressemitteilung am vergangenen Freitag mitteilte, solle durch diese Beteiligung das große Potential der additiven Fertigung für die Industrie unterstrichen werden.

Bigrep

Bei Bedarf kann einer der beiden Druckköpfe hochgefahren werden. Bild via Golem

Das Berliner Startup habe sich nach Meinung des Vorstandsmitgliedes der Körber AG, Michael Horn,,in den vergangenen drei Jahren zu einem wettbewerbsstarken, stetig wachsenden Unternehmen entwickelt.’ Die Körber AG strebe durch diese Minderheitsbeteiligung bei BigRep an neben dem vorhandenen Know-How durch das Joint-Venture mit dem Institut für Rapid Product Development, das sich auf das Selective Laser Sintering sowie das Selective Laser Melting spezialisiert hat,,die Möglichkeiten der additiven Fertigung noch intensiver auszuloten und diese innerhalb seiner Geschäftsfelder für weitere Kundenanwendungen zu nutzen.’ Innerhalb der Konzernstruktur werde BigRep ein Teil des Geschäftsfeldes Unternehmensbeteiligungen.

Auf der anderen Seite erklärte der CEO von BigRep, René Gurka, dass diese Beteiligung in die Weiterentwicklung der Produkte, die Internationalisierung sowie in den Vertrieb investiert werde.

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