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3D-Drucker selber bauen: Die 15 besten 3D-Drucker im Bausatz

Auf 13. August 2019 von Lukas Johannes B. veröffentlicht
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Jeder, der schonmal über den Kauf eines 3D-Druckers nachgedacht hat, hat wohl im gleichen Zuge auch darüber nachgedacht seinen 3D-Drucker selber zu bauen und kein fertiges Modell zu kaufen. Einen 3D-Drucker im Bausatz zu bestellen gibt Ihnen nicht nur mehr Freiheit in der Auswahl der Bauteile, sondern spart auch noch bares Geld.

Es gibt allerdings viele Anbieter und der Markt ist recht wenig übersichtlich, deshalb stellen wir Ihnen unsere TOP 12 der besten 3D-Drucker im Bausatz vor. Diese Geräte werden als Kit mit allen Teilen geliefert und man muss Sie selbst aufbauen. Wir haben das Ranking beginnend mit dem teuersten Drucker bis zum günstigsten Modell sortiert. Bitte zögern Sie nicht und schreiben Sie uns, sofern Sie noch andere Bausätze interessant finden, die hier nicht aufgeführt sind.

Platz 1 – Sintratec Kit – Ein SLS-Drucker als Bausatz!

Der teuerste 3D-Drucker zum selber bauen in unserem Ranking unterscheidet sich von den anderen 3D-Drucker in der Technologie des Druckens. Er nutzt nicht wie die anderen eine Düse zum Aufschmelzen und Extrudieren von Filament , sondern einen Laser, der das Material Schicht für Schicht in einem Pulverbett fusioniert, besser bekannt unter Selektivem Lasersintern (SLS). Sintratec wurde 2014 gegründet und absolvierte eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne. Das Kit hat ein maximales Bauvolumen von 110 x 110 x 110 mm und kostet 4999€.

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Platz 2 – Tobeca 3

Der Tobeca 3 ist die dritte Version des 3D-Druckers, hergestellt in Frankreich. Es ist eine ergonomischere und benutzerfreundlichere Version im Vergleich zu den Vorgängern. Er hat ein Druckvolumen von 200x200x250mm und eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 300 mm/s. Der Tobeca 3 ist für den professionellen Einsatz geeignet und bleibt gleichzeitig für Personen zugänglich, die einen 3D-Drucker selbst zusammenstellen möchten. Erhältlich ab 1.920 €, ermöglicht er die Herstellung komplexer Teile mit technischen Materialien. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Platz 3 – Moai, der SLA-Drucker im Set

Im Jahr 2016 startete der chinesische Hersteller Peopoly seine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung seiner neuen SLA-Kit-Maschine namens Moai. Nach einem großen Erfolg wird es dank eines sehr attraktiven Preises für ein Photopolymerisationsgerät – es kostet etwa 1160€ – weltweit schnell geliefert. Moai bietet ein Druckvolumen von 130x130x180mm sowie einen Laserstrahl mit 70 Mikrometer und eine Schichtdicke zwischen 10 und 200 Mikrometer. Es ist mit jedem auf dem Markt erhältlichen Harz kompatibel. Die Montage der Maschine dauert ca. 4 Stunden – eine vormontierte Version ist ebenfalls erhältlich.

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Platz 4 – Hephestos 2

BQ ist ein spanischer Hersteller von Smartphones, Tablets, Roboterbausätzen und 3D-Druckern. Sie stiegen mit ihrer eigenen Version des Prusa i3 erstmal in den 3D-Druck Markt ein, er ist bekannt unter dem Hephestos. Dieser is immer noch für 550€ erhältlich, es gibt aber schon eine neues Modell, den Hephestos 2. Er ist ebenfalls eine Entwicklung des Prusa i3 und bietet ein größeres Druckvolumen von 210x297x220 mm sowie einen induktives Messtaster der die Bewegungen des Extruders an die Position der Bauplatte anpasst. Außerdem kann er schneller und präziser Drucken als sein Vorgänger. Für ca. 990€ kann man ihn kaufen, BQ verspricht eine Montagezeit von ca. 2 Stunden.

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Platz 5 – Prusa i3 MK3S

Der Prusa I3 MK3 ist der Nachfolger des preisgekrönten Prusa i3 MK2/S 3D Druckers von der tschechischen Firma Prusa, gegründet 2009 von Josef Průša. Mit einer Geschwindigkeit von über 200 mm/s arbeitet der Prusa i3 auf einer Druckfläche von 250x210x210mm. Er kann nahezu alle Thermoplaste inklusive Nylon und Polycarbonaten drucken. Auf der offiziellen Seite ist er als Bausatz ab 769€ erhältlich.

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Platz 6 – Creality CR-10

Der CR-10 ist ein Desktop-3D-Drucker des chinesischen 3D-Druckerherstellers Creality. Dieser beliebte, kostengünstige 3D-Drucker kann in ABS, PLA, PETG und einer Reihe anderer Materialien wie Holz drucken. Der Creality CR-10 druckt mit 80 mm/s und hat einen schweren Aluminiumrahmen, der den Rahmen stabil macht.

Der CR-10 muss beim Kauf selbst montiert werden, obwohl dies einfach ist und nur etwa 45 Minuten dauert. Es handelt sich um einen FDM-3D-Drucker mit einem maximalen Bauvolumen von 300 x 300 x 400 mm und ist mit allen gängigen Betriebssystemen wie Windows und Mac OS kompatibel. Der Drucker ist mit ca. 13 kg recht schwer. Der aktuelle Preis beläuft sich auf ca. 680€.

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Platz 7 – Vertex 3D

Velleman ist ein erfahrener belgischer Hersteller von elektronischen Bausätze. Der Drucker ist aus durchsichtigem Plastik und die Bauplatte aus Glas. Gegen einen Aufpreis ist der Vertex ebenfalls mit Doppelextruder erhältlich, dies kann für Stützmaterial nützlich sein. Er besitzt ein Bauvolumen von 180 x 200 x 190 mm und druckt mit einer Schichtauflösung von bis zu 50 µm. Um die 599€ muss man für ihn bezahlen.

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Platz 8 – Micro Delta Rework

Der Bausatz Micro Delta Rework ist die neue Version des Micro Delta 3D-Druckers aus dem Hause eMotion Tech. Er setzt sich aus einer stabilen Struktur mit zwei Stahlblöcken zusammen und braucht durchschnittlich 3 Stunden für den Aufbau aus 200 Einzelteilen. Optional gibt es das Kit mit oder ohne beheiztes Druckbett, das Bauvolumen beträgt aber immer 150 mm (Durchmesser Grundfläche) x 200m (Höhe).

Die Präzision bezogen auf die Schichtdicke reicht von 100 bis 350 µm, je nach Einstellungen des Nutzers, wobei das Kit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200mm/s drucken kann. Den standardisierten Bausatz gibt es für 400€ mit der Option weitere Upgrades hinzuzukaufen.

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Platz 9 – DiscoEasy 200

Mit einem Preis von 299€ (399€ für die zusammengebaute Variante) ist der DiscoEasy 200 vom französischen Hersteller Dagoma einer der zugänglichsten 3D-Drucker zum selber bauen unserer Auswahl. SD-Karte, induktiver Messtaster (für die Kalibrierung der Bauplatte) und mehreren 3D-gedruckten Bauteilen.

Der DiscoEasy bietet ein nicht unbedeutendes Druckvolumen von 200 x 200 x 200 mm und relativ übliche Leistungen: Schichtdicke 100 µm, 50µm XY-Genauigkeit und maximal 100 mm/s Druckgeschwindigkeit.

Platz 10 – Anycubic Kossel Linear Plus

Mit dem Anycubic Kossel Linear Plus brachte der chinesische 3D-Druckerhersteller Anycubic’s eine überdimensionale und aktualisierte Version des beliebten Kossel Delta-Druckers auf den Markt. Die wesentlichen Unterschiede von diesem Bausatz sind zum einen ein größeres Druckbett sowie ein optimiertes Antriebssystem. Wie der Name schon sagt, basiert er auf der Kossel RepRap-Variante, was bedeutet dass er sehr offen ist. Er bietet ein Druckvolumen von 230x300x230mm und wiegt ca. 7kg. Der Drucker kommt vorgefertigt an und benötigt lediglich 2-4h Bauzeit, je nach eigener Erfahrung. Für um die 209€ ist er momentan erhältlich.

Platz 11 – Tarantula Pro

Die Tarantula Pro ist die neueste Version des Tarantula 3D-Druckerkits des chinesischen 3D-Druckerherstellers TEVO. Es basiert auf dem klassischen RepRap PRUSA I3 3D-Drucker, seine Struktur ist bekannt für seine Einfachheit und Robustheit. Er hat ein Bauvolumen von 235 x 235 x 250 mm und kann mit einer Vielzahl von Filamenten bedruckt werden (ABS, PLA, PVA, WOOD, etc.). Er ist zudem mit einem LCD-Bildschirm für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit ausgestattet. In Bezug auf die Schichtauflösung behauptet der Hersteller, dass der Drucker zwischen 0,05mm-0,35mm erreichen kann. Außerdem wurde der Extruder zu einem Vulkan-Extruder aufgerüstet. Dieses Set wird mit einem beheizten Bett geliefert. Er wird für ca. 205€ verkauft.

Platz 12 – Colido DIY

Der 3D-Drucker Colido DIY gehört zum chinesischen Hersteller Colido. Dieser 3D-Drucker mit Schmelzschichtungstechnologie verfügt über einen Druckraum von 200 × 200 × 170 mm und einen integrierten Lüfter, der zur Verbesserung der Druckqualität beiträgt. Laut Hersteller ist die Montage der Maschine sehr einfach und dauert nur 15 Minuten. Die Maschine wird mit einer PLA-Spule, dem einzigen Material, das sie verwenden kann, sowie einem USB-Stick mit zwei erklärenden Videos geliefert. Der Colido DIY ist ab 180€ erhältlich.

Platz 13 – Anet A8

Der Anet A8 ist ein 3D-Druckerkit, das vom chinesischen Hersteller Anet entwickelt wurde. Der Anet A8 verwendet die FDM-Technologie mit einem kartesischen FDM-Kopf, der ABS- und PLA-Filamente drucken kann. Die Anet A8 ist mit einer Vielzahl von Filamenten kompatibel. Er hat ein maximales Bauvolumen von 220 x 220 x 240 mm und verfügt über ein beheiztes Druckbett, das bis zu 100ºC erreicht. Es ist mit einem LCD-Bildschirm ausgestattet, um die Bedienung zu erleichtern. Es ist eine der am besten zugänglichen Maschinen auf dem Markt, mit einem Einstiegspreis von ca. 160€. Der Hersteller Anet hat außerdem den Anet A8 Plus auf den Markt gebracht: ein Upgrade von seinem Vormodell, dem Anet 8 Drucker.

Platz 14 – Tronxy X1, klein und leichtgewichtiger Bausatz

Der 3D-Drucker Tronxy X1 wurde vom gleichnamigen chinesischen Hersteller entwickelt und zeichnet sich durch seinen Aluminiumrahmen sowie seine geringe Größe und seinen einfachen Transport aus. Basierend auf der Schmelzschichtungstechnologie bietet diese Tischmaschine ein Druckvolumen von 150x150x150 mm und benötigt ca. 3 Stunden Montagezeit. Es gibt keine Heizplatte, die den Einsatz verschiedener Materialien einschränkt – der Tronxy X1 ist ideal für den Druck kleiner PLA-Objekte, und das zu einem erschwinglichen Preis, da er ab 140€ auf dem Markt erhältlich ist.

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Platz 15 – Startt – unser günstigster Bausatz

Der 3D-Drucker im Kit Startt, gehört zur englischen gleichnamigen Marke, die ihre Maschinen in China produziert. Der Drucker wird von der britischen Firma iMakr vertrieben. Es ist zweifellos eine der billigsten Maschinen auf dem Markt, da sie ab 100€ erhältlich ist. Dieser Drucker mit FDM-Technologie hat ein Druckvolumen von 120×140×130mm, kann mit PLA-Filamenten drucken und verfügt über austauschbare Extruder, um verschiedene Druckqualitäten zu kombinieren: 0,3, 0,4 oder 0,5 mm.

 

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