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Automatisierung der Produktionsprozesse dank Roboter bei Ford

Am 23. März 2022 von Bianca Z. veröffentlicht

Es ist kein Geheimnis, dass die additive Fertigung von vielen Unternehmen in der Automobilbranche genutzt wird. Aus diesem Grund suchen immer mehr Unternehmen nach Lösungen, um den Druckprozess zu automatisieren. Vor kurzem hat der Automobilriese Ford einen mobilen Roboter vorgestellt, der 3D-Drucker bedienen soll. Mit diesem Roboter kann das amerikanische Unternehmen kontinuierlich Teile drucken, ohne dass menschliche Arbeit erforderlich ist. Der Roboter namens Javier kann den ganzen Tag arbeiten und braucht nur eine kurze Pause, um sich aufzuladen.

Jason Ryska, Direktor für die internationale Entwicklung von Fertigungstechnologien, kommt auf die Vorteile zu sprechen, die der mobile Roboter bietet: „Dieser neue Prozess hat das Potenzial, die Art und Weise zu verändern, wie wir Robotik in unseren Fertigungsanlagen einsetzen.“ Er fügt hinzu: „Es ermöglicht Ford nicht nur, seine 3D-Druckvorgänge zu skalieren, sondern erstreckt sich auch auf andere Aspekte unserer Fertigungsprozesse – diese Technologie wird es uns ermöglichen, die Ausrüstung zu vereinfachen und am Fließband noch flexibler zu sein.“

Der Roboter Javier und ein 3D-Drucker des Herstellers Carbon. (Bild: Ford)

Die Vorteile des Roboter Javier

Nach Angaben von Ford hat der mobile Roboter nicht nur die Produktionsgeschwindigkeit erhöht, sondern auch die Kosten im Fertigungsprozess minimiert. Mit Hilfe von Javier stellen die Carbon 3D-Drucker, die auf dem Digital Light Synthesis-Verfahren basieren, also kontinuierlich kundenspezifische Teile wie die Bremsleitungshalterung für den Mustang Shelby® GT500 her. Damit Javier funktioniert und autonom ist, müssen die Ford-Teams zunächst die für den Druck erforderlichen Dateien herunterladen, damit der Roboter die von ihm auszuführenden Aktionen „verstehen“ kann. Ford sagt auch, dass Javier mit jeder Aktion, die er ausführt, seine Leistung verbessert, die Genauigkeit erhöht und die Fehlerquote verringert.

Außerdem ist der Roboter nicht nur mit 3D-Druckern kompatibel. Ford enthüllt, dass Javier auch in der Lage ist, die breite Palette an Werkzeugen, die in der Fabrik vorhanden sind, zu unterstützen, und dass die Vorteile ähnlich sind wie bei der additiven Fertigung.

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*Titelbildnachweis: Ford

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