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Australien investiert $6M in ein Forschungszentrum für den 3D-Metalldruck

Auf 26. Mai 2015 von Alexander H. veröffentlicht

Die Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), australische Behörde für wissenschaftliche und industrielle Forschung hat Anfang dieser Woche das Lab 22 eröffnet, welches dem 3D-Druck mit Metall gewidmet ist, und dank einer Investition von 6 Millionen Dollar realisiert werden konnte.

Australische Unternehmen können in diesem neuen Innovationszentrum ohne hohe Investitionskosten mit dem 3D-Druck von Bauteilen aus Metall experimentieren, was bis jetzt nur großen industriellen Akteuren vorbehalten war.

„Diese hochmoderne Ausrüstung kostet in der Regel etwa 1 Million Dollar pro Maschine, jedoch haben die meisten kleinen und mittleren Unternehmen nicht die Mittel, diesen wichtigen Schritt in Richtung der aufkommenden Technologie zu machen“, erklärt Alex Kingsbury, Verantwortliche für Additive Fertigung der CSIRO.

Les imprimantes 3D métal de VoxelJet viendront équiper le Lab 22

Das Lab 22 ist mit 3D-Metalldruckern von VoxelJet ausgestattet

„Wir bieten australischen Unternehmen zu geringen Tagesgebühren den Zugang zu modernster Technologie inklusive fachmännischer Beratung und Unterstützung durch unser Expertenteam an.“

Durch die Möglichkeit, sehr belastbare Bauteile aus Titan, Nickel oder Stahllegierungen herzustellen, kann der 3D-Metalldruck in den verschiedensten Bereichen angewandt werden, wie in der Luft- und Raumfahrt, der orthopädischen Chirurgie oder für zahnmedizinische Implantate.

Alex Kingsbury sera responsable du centre d'innovation en fabrication additive

Alex Kingsbury ist die Verantwortliche des Innovationszentrums der additiven Fertigung

Zu gegebenem Anlass hat die CSIRO Partnerschaften mit zahlreichen Herstellern industrieller 3D-Drucker geschlossen, darunter Arcam aus Schweden, die deutschen Herstellern Concept Laser und VoxelJet, Optomec aus America oder aber Plasma Giken aus Japan. Die Einrichtung bietet zudem Beratungsservices zur topologischen Optimierung und zur Simulation digitaler Modelle, sowie einen Service zum Finishing der Metallteile an.

Das Lab 22 präsentiert sich in einem Video:

„Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen in der Lage sein, diese neuen Technologien zu nutzen, jedoch können die Investitionen sehr riskant und kostspielig sein und sehr komplexe technische Herausforderungen mit sich bringen“, erklärt Alex Kingsbury.

„Das Lab 22 macht den Unternehmen den Zugang einfacher und erschwinglicher, so können sie dort die Apparaturen verwenden, um neue Produkte zu entwickeln und zu testen und sogar ihre Mitarbeiter zu schulen – indem man ihnen Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen sie sich spezialisieren und fortbilden können um sich so von ihren Konkurrenten abzuhaben.“

Le Lab 22 proposera également un service d'optimisation topologique

Das Lab 22 berät Unternehmen auch hinsichtlich topologischer Optimierung der Bauteile

Weitere Informationen auf der Seite der CSIRO HIER.

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