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Lunar Quattro: Audi entwickelt 3D gedruckten Mondrover

Auf 5. Dezember 2016 von Alexander H. veröffentlicht
Lunar Quattro

Autohersteller Audi investiert in die Weltraumforschung. Im nächsten Jahr wollen die Ingolstädter ihren neu entwickelten Mondrover mit den Namen Lunar Quattro ins Weltall schießen. Die Mission des komplett 3D gedruckten Vehikels ist es unseren Nachbarn den Mond zu erforschen.

Audi und Part Time Scientists für den Lunar Xprize

Statt Asphalt und Luxuslimousinen nun Mondgestein und Weltraum-Expeditionstour. Der Automobilhersteller Audi betritt ein komplett neues Terrain. Aus diesem Grund haben sie sich mit dem Berliner Ingenieursteam Part Time Scientists zusammengeschlossen. Das Ziel es ist den Google Lunar Xprize zu gewinnen.

Beim Lunar Xprize handelt es sich um einen seit 2007 ausgetragenen Wettbewerb, der private Weltraumaktivitäten fördert. Veranstalter und Finanzier des Wettbewerbs ist die Firma Google. Der Gewinner des Wettbewerbs erhält ein $20 Mio. Preisgeld. Das erste Team, das bis zur Deadline 31.12.2017 folgende 3 Schritte erfüllt, gewinnt den Preis: Ein Rover muss sicher auf dem Mond landen, anschließend 500 m fahren und schließlich in der Lage sein hochauflösendes Bild-und Videomaterial zurück zur Erde zuschicken. 24 Teams aus der ganzen Welt nehmen bereits Teil. Die Bedingung für den Wettbewerb: Das Projekt darf nicht staatlich finanziert sein, sondern muss ausschließlich durch private Gelder finanziert werden.

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3D-gedrucktes Rad

Der Mondrover Lunar Quattro

Um dieses große Ziel zu erreichen setzt das Team um PTscientists und Audi auf die 3D-Drucktechnologie. Bis auf die Elektronik besteht der Lunar Quattro aus 3D gedruckten Teilen. Dadurch war es möglich das Gewicht des Lunars von 38 auf 30 kg zu reduzieren. Der Antrieb erfolgt durch eine Ionenbatterie und einem beweglichen Solarpanel. Die Räder wurden nach ersten Versuchen vergrößert, damit sich der Lunar Quattro auf der steinigen Mondöberfläche besser bewegen kann. Zusätzlich wurde der Audi Quattro-Allradantrieb integriert.

Die PTscientists

CEO der Part Time Scientists, Robert Böhme sieht den Wettbewerb eher als netten Bonus an: „Es geht uns um hohe Ingenieurskunst, nicht um das Preisgeld.“ Für den Gründer von PTscientists geht es um viel größeres: „Die Menschen stecken zu sehr in einem Optimierungswahn fest. Durch die aktuelle Kommerzialisierung soll nur noch alles Bestehende verbessert werden. So aber schafft man nichts Neues. Das Leben darf nicht nur aus Optimierung für den Kapitalismus bestehen.“

Wenn alles gut läuft, wird der Lunar Quattro im kommenden Jahr in den Weltraum geschossen und die Konkurrenz muss sich beeilen, falls das Preisgeld gewonnen werden will. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Mehr Informationen zum Projekt gib es hier zu finden.

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