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Apple zeigt großes Interesse an Aluminium-3D-Druck für neue Produkte

Am 12. März 2026 von Mélanie W. veröffentlicht
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Bisher handelt es sich zwar nur um Gerüchte, doch Apple könnte den Einsatz additiver Fertigung in der Produktentwicklung deutlich beschleunigen, insbesondere im Bereich des Metall- und Aluminium-3D-Drucks. Bereits im vergangenen Jahr sorgte das Unternehmen mit seinen Uhren sowie einem USB-C-Anschluss für das neue iPhone Air für Aufmerksamkeit, damals allerdings im Zusammenhang mit Titan. Nun scheint ein anderes Metall für weitere Produkte wie bestimmte Smartphone-Modelle in den Fokus zu rücken.

Das Gerücht hat sich nur wenige Tage nach der offiziellen Vorstellung des MacBook Neo rasch verbreitet. Der Laptop ist bereits ab „nur“ 699 Euro erhältlich, für Studierende sogar ab 599 Euro – ein Preisniveau, das es bei Apple bislang nicht gab. Üblicherweise beginnt das Sortiment erst bei rund 1.000 Euro.

MacBook Neo (bild: Apple)

Doch was steckt hinter diesem neuen Produkt? Auf den ersten Blick bleibt das Design vertraut: hochwertig verarbeitet und angenehm leicht. Zu diesem Preis sind jedoch nicht die gleichen Leistungswerte wie bei bestehenden Mac-Modellen zu erwarten. Das MacBook Neo ist mit dem Apple-Chip A18 Pro ausgestattet, der ursprünglich für das iPhone entwickelt wurde. Entsprechend dürften rechenintensive Aufgaben wie Videobearbeitung, anspruchsvolle Softwareanwendungen oder grafiklastige Programme nur eingeschränkt möglich sein. Dennoch ist Apples strategischer Ansatz bemerkenswert.

Doch wo liegt der Bezug zum 3D-Druck? Berichten zufolge setzt das Unternehmen auf ein neues Fertigungsverfahren, das den Aluminiumverbrauch um 50 Prozent reduziert. Zwar handelt es sich dabei nicht um additive Fertigung, doch offenbar hat dieser Schritt den Konzern dazu veranlasst, bestehende 3D-Druckverfahren intensiver zu prüfen.

Das MacBook Neo könnte somit den Anstoß für diese Überlegungen gegeben haben. Verschiedenen Quellen zufolge befasst sich Apple mit dem Aluminium-3D-Druck für seine Smartwatches und ausgewählte Smartphone-Modelle. Unklar ist bislang jedoch, welche Teile betroffen sind und in welchem Umfang die Technologie zum Einsatz kommen soll. Viele Details bleiben derzeit offen.

Der Einsatz von Aluminium statt Titan in der additiven Fertigung könnte sowohl hinsichtlich der Kosten als auch des Gewichts Vorteile bieten. Welche konkreten Gründe den US-Konzern zu dieser Entscheidung bewegen, ist jedoch nicht bekannt. Fest steht, dass Apple den Markt aufmerksam beobachtet und kontinuierlich nach neuen Innovationsmöglichkeiten sucht. Über weitere Entwicklungen halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

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*Titelbild: Gehäuse einer 3D-gedruckten Apple Watch

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