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AMable: Zuschüsse für europäische KMU, die 3D-Druck einsetzen wollen

Auf 26. August 2019 von Lukas Johannes B. veröffentlicht
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Der digitale Innovationscluster AMable wurde gegründet, um europäische KMU (Klein- und mittelständische Unternehmen) bei der Einführung der additiven Fertigung in ihren Produktionsprozessen zu unterstützen. Zur Zeit gibt es eine Ausschreibung für Projekte und Initiativen von KMU und Start-ups im 3D-Druck, die mit einem Zuschuss von insgesamt 450.000 Euro gefördert werden. Dieser soll die Fähigkeiten der Mitarbeiter in der Konzeption und Entwicklung von 3D-Technologien unterstützen und verbessern, neues Know-How entwickeln, Anwender schulen und ihre Geschäftsentwicklung unterstützen. Es ist möglich, Ihr Projekt bis zum 31. November 2019 einzureichen.

Das Projekt AMable wurde 2018 gestartet und zielt darauf ab, KMU in der Europäischen Union zu unterstützen, die 3D-Drucktechnologien in ihre Geschäftstätigkeit integrieren möchten. Es ist Teil des 2014 gestarteten Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020, das auf die Finanzierung der europäischen Forschung zur Verbesserung von Marktwachstum und Wettbewerbsfähigkeit abzielt. Für diesen Zeitraum wurden 77 Mrd. € bereitgestellt. In diesem Zusammenhang beginnt die dritte Ausschreibung für AMable-Projekte. Es sei darauf hingewiesen, dass die Europäische Kommission bereits die Verwendung der additiven Fertigung, die als echter Wettbewerbsvorteil für viele Branchen in der Europäischen Union angesehen wird, stark gefördert hat.

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Teile, die bei einem Projekt aus einer vorherigen Auschreibung gedruckt wurden – Quelle: AMable

AMable vergibt einen Gesamtzuschuss von 450.000 Euro für KMUs

Bei der Berücksichtigung der Auswahlkriterien für dieses Projekt wird darauf hingewiesen, dass die Bewerber dies tun müssen:

  • Beschreiben Sie ihre Vorstellung von einem funktionalen und innovativen Produkt, das per 3D-Druck hergestellt wird. Die Herstellung dieses Produkts muss wirtschaftlich und technologisch tragfähig sein und gesellschaftliche Auswirkungen haben, insbesondere auf den europäischen Arbeitsmarkt. Mit anderen Worten, das 3D-Druckprodukt muss Arbeitsplätze schaffen, innovativ und profitabel sein.
  • Erläutern Sie die Herausforderungen bei der Herstellung eines solchen Produkts: Die Kandidaten werden gebeten zu erklären, wie die Dienstleistungen von AMable ihnen helfen können, diese zu überwinden.
  • Darstellung einer Ausgabenstruktur mit den Arbeitskosten auf der einen Seite und den Kosten für externe Waren und Dienstleistungen auf der anderen Seite (Geräte, Verbrauchsmaterialien und Tests).

Nach der Auswahl werden den Bewerbern zwischen 5.000 und 60.000 Euro für die Durchführung der „Machbarkeitsstudien“ und „Good Practices“ gewährt, zwei Experimentiermodi, die es ihnen ermöglichen, die von ihnen entwickelten Produkte zu testen. Sie können auf die verschiedenen Dienstleistungen von AMable zählen, sei es in Bezug auf Ausbildung, Know-How oder Ausrüstung. Europäische KMU haben bis zum 31. November um 17.00 Uhr Zeit, ihre Anträge einzureichen. Die gesamte Zahlung und die zu liefernden Dokumente finden Sie HIER.

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Quelle: telekom

Bildquelle Titelbild: Marina Grigorivna, Shutterstock

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