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AM Ventures startet ersten Risikokapitalfonds für den industriellen 3D-Druck

Auf 5. März 2021 von Isabell I. veröffentlicht

AM Ventures hat heute die Auflegung eines Venture-Capital-Fonds in der Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt, der sich ausschließlich dem industriellen 3D-Druck widmet. Der zentrale Fokus des Fonds liegt auf der Stärkung der Grundlagen und der frühen Wachstumsphase von Hardware-, Software-, Material- und Anwendungs-Start-ups im industriellen 3D-Druck weltweit. Dieses neue Projekt zeigt das anhaltende Vertrauen der Investoren in die wichtige Rolle, die der industrielle 3D-Druck bereits spielt und in den kommenden Jahren zunehmend spielen wird. Zudem baut es auf dem kontinuierlichen Wachstum auf, das wir in der additiven Fertigungsindustrie im letzten Jahr trotz globaler Gesundheits- und Wirtschaftskrisen verzeichnen konnten.

Nachdem der Fonds bereits 50 % seines angestrebten Engagements erreicht hat, wurde er zunächst mit mehreren Zusagen in Millionenhöhe von einer starken Investorenbasis geschlossen. Dazu gehören vermögende Privatpersonen und erfahrene Unternehmer, die sich als Kommanditisten beteiligen, sowie Großaktionäre aus der AM-Industrie, wie z. B. die LANGER GROUP (EOS Gruppe und Scanlab Gruppe). Zu den Gesellschaftern gehört auch die KGAL, ein führender Investment- und Asset-Manager für reale Kapitalanlagen in Europa. Laut den geschäftsführenden Gesellschaftern von AM Ventures, Johann Oberhofer und Arno Held, setzt AM Ventures mit diesem Fonds „seinen erfolgreichen Weg fort, signifikant zum schnellen Wachstum der additiven Fertigung beizutragen.

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Die geschäftsführende Gesellschafter Arno Held (links) und Johann Oberhofer (rechts) (Bildnachweis: AM Ventures)

Die 1968 gegründete KGAL hat seitdem ein Investitionsvolumen von 15 Milliarden Dollar angesammelt und über 390 Fonds aufgelegt. Mit ihrer Expertise und ihren finanziellen Ressourcen ist die KGAL gut aufgestellt, um das Wachstum des neuen Fonds von AM Ventures zu akzentuieren und zu erleichtern. Dr. Klaus Wolf, Chief Investment Officer bei KGAL, kommentierte: „Dies ist eine perfekte Ergänzung. Die Expertise von AM Ventures und KGAL ergänzen sich ideal. AM Ventures bringt durch seine Gesellschafter tiefgreifende Kenntnisse des industriellen 3D-Drucks dank seiner langjährigen kommerziellen Präsenz in diesem Bereich mit; die KGAL wiederum verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz beim Zugang zu Investoren. Additive Fertigung bietet ein beeindruckendes Potential, industrielle Güter ressourcenschonend und nachhaltig zu produzieren. Mit diesem Joint Venture legen wir den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft und für weitere Fonds in einem starken Wachstumsmarkt.

Der Erfolg des neu gegründeten Fonds ist mikrokosmisch für die zunehmende Anerkennung der additiven Fertigung als wertvolles Investment sowie für die Bedeutung der Rolle der additiven Fertigung in dieser Branche in den kommenden Jahren. Gerade im letzten Jahr haben wir ein massives Wachstum in der AM-Industrie gesehen – trotz der COVID-Pandemie. Dies hat sich auch im Jahr 2021 fortgesetzt, wobei Übernahmen und Fusionen die erste Jahreshälfte dominierten. Die Auflegung dieses Venture-Capital-Fonds unterstreicht die Dynamik der 3D-Druckindustrie zusätzlich. Dr. Hans Langer, Gründungspartner des Fonds und Vertreter der LANGER GROUP, fasst zusammen: „Dieser Schritt ist eine große Chance für alle AM-Startups auf der ganzen Welt und wird dazu beitragen, die Verbreitung der additiven Fertigung weiter zu beschleunigen.“ Die endgültige Schließung des Fonds wird voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von AM Ventures HIER.

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Dr. Hans Langer, Gründungspartner des Fonds, Gründer von EOS und der erste 3D-Druck-Milliardär der Welt (Bildnachweis: AM Ventures)

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