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AM-Markt für Verbundwerkstoffe verzeichnet 2023 ein Wachstum von 21 %

Am 23. April 2024 von Astrid Z. veröffentlicht

Letzte Woche veröffentlichte VoxelMatters Research seinen Marktbericht zur additiven Fertigung von Verbundwerkstoffen im Jahr 2023. Die Marktforschungs- und Beratungsabteilung der Medienplattform VoxelMatters zielt mit den regelmäßig veröffentlichten Berichten darauf ab, die wichtigsten Erkenntnisse zum AM-Markt aufzubereiten und Trends auszumachen. VoxelMatters Research bediente sich für den Bericht zu den Verbundwerkstoffen in der additiven Fertigung (AM) der Daten der rund 7000 gelisteten Unternehmen im eigenen Verzeichnis. Im Bericht tauchen so namhafte Unternehmen der Branche auf; darunter 3DSystems, Stratasys, BASF, Arkema, EOS, Evonik, Formlabs, HP und viele weitere.

Der Bericht konzentriert sich auf die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung mit Verbundwerkstoffen. Ausgewertet wurden die Daten von 172 Hardware-Herstellern, 421 Service-Dienstleistern und 153 Material-Hersteller des VoxelMatters-Verzeichnis. Die Datensätze beziehen sich auf alle Technologien und Anwendungsfelder, von der Industrie über die Automobilbranche und Luft- und Raumfahrt bis hin zu Design und Konsumgütern.  Aus rund 250 Berichtseiten und 140 Diagrammen und Tabellen lassen sich einige interessante Punkte zur Lage des Komposit-Marktes in AM ablesen. Werfen wir einen genaueren Blick darauf!

Bild: VoxelMatters 2024.

Hardware-Hersteller, Dienstleister und Material-Hersteller treiben AM-Mark für Verbundwerkstoffe vorwärts

Insgesamt konnte festgestellt werden, dass der Markt für AM von Verbundwerkstoffen im Jahr 2023 um 21 % gewachsen ist und einen Wert von 785 Millionen US-Dollar erreicht hat. Der größte Umsatz innerhalb der Komposit-Branche für additive Fertigung konnte im Hardware-Bereich ausgemacht werden. Es wurden $ 330 Mio erwirtschaftet und so $ 53 Mio  mehr als im vorherigen Jahr. Unter den führenden Unternehmen für Hardware finden sich viele bekannte Namen, angeführt von Markforged, Stratasys und EOS. Markforged hat sich seinerseits auf die Continuous Fiber Fabrication (CFF)-Technologie spezialisiert, die für diverse Industriezweige eingesetzt wird. Die F123CR-Serie für Kohlenstofffaser-verstärkten 3D-Druck sicherte Stratasys den zweiten Rang. Auf dem dritten Platz konnte sich EOS behaupten, das sowohl Systeme für die Verarbeitung von faserverstärkte Nylonpulvern herstellt, als auch solche, die Hochleistungs-Verbundwerkstoff-PEKK verarbeiten. Ebenfalls in den Top 10 sind Airtech, 3DSystems und Inversoll u.a. gelistet.

Der zweithöchste Umsatz im Bereich der AM-Verbundwerkstoffe konnte durch Dienstleistungen erwirtschaftet werden, der Markt wuchs in diesem Segment von $ 221 Millionen auf $ 268 Millionen. Gemessen am Gesamtumsatz konnte sich Materialise als größter Anbieter von AM-Dienstleistungen für Verbundwerkstoffe hervortun.

In Bezug auf den erwirtschafteten Umsatz liegen die Material-Hersteller hinter den Hardware-Herstellern und den Service-Dienstleistern. Dennoch konnte mit einem Wachstum von $148 Millionen auf $ 187 Millionen das größte prozentuelle Wachstum von 2022 auf 2023 erzielt werden. Die Liste wird von Mitsubishi Chemical Performance Polymers (MCPP) angeführt, das 2018 Dutch Filaments übernommen hat und nun auch Verbundwerkstoffe in Granulatform für den großformatigen 3D-Druck führt. Auf MCPP folgt SABIC, das sich durch seine THERMOCOMP AM-Produktlinie – welche ABS–, PPE-, PCE- und PEI-Harz umfasst – ebenfalls einen Spitzenplatz sichern konnte.

AM-Markt für Verbundwerkstoffe

Hochgerechnetes Wachstum bis 2028 und 2033 (Bild: VoxelMatters 2024)

Die gewonnenen Daten verschaffen einen globalen Überblick zum derzeitigen Stand im AM-Markt von Verbundwerkstoffen. Die gelisteten Unternehmen können sich im Markt dank der Daten einordnen und auch Unternehmen, die neu in den Markt für Kompositmaterialien einsteigen wollen, profitieren von der Orientierungshilfe durch die Berichtauswertung. Dazu trägt auch die im Bericht enthaltene Hochrechnung des AM Verbundwerkstoff-Markts für die nächsten Jahre bei. Bis 2028 sollen $ 2,646 Millionen erwirtschaftet werden und 2033 soll der AM-Markt für Verbundwerkstoffe sogar $ 7,822 Millionen betragen. HIER finden Sie den gesamten Bericht.

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*Titelbildnachweis: Markforged

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