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Airbus eröffnet in der nähe von München 3D-Druck Forschungseinrichtung

Am 11. April 2016 von veröffentlicht

Am Ludwig Bölkow Campus in Taufkirchen/Ottobrunn wurden vergangene Woche vier Groß Projekte von Airbus angekündigt. Der Campus südlich von München gehört zu den wichtigsten Forschungsstandorte für die Forschungsstandorte für die Luft- und Raumfahrt.

Neben der Grundsteinlegung des E-Aircraft System House (Forschungszentrum für elektrisches Fliegen), kündigte Airbus ebenfalls die Eröffnung eines 3D-Druck Zentrums an. Der Luft- und Raumfahrtriese will seine Forschungskapazitäten in München weiter ausbauen

Der Aribus A350 besitzt über 1000 3D-gedruckte Bauteile

Der Airbus A350 besitzt über 1000 3D-gedruckte Bauteile

In der neuen Aerospace Factory sollen neue Herstellungsverfahren für die Luft- und Raumfahrtbranche entwickelt werden. Die additive Fertigung ist besonders für diese Branche von hohem Interesse da hoch komplexe geometrische Strukturen produziert werden können die wesentliche Gewichtseinsparungen ermöglichen.

„Die Aerospace Factory Additive Manufacturing am Ludwig Bölkow Campus wird das Potential der Additiven Fertigungsverfahren für zukünftige Antriebskomponenten der Raumfahrt heben“, sagte Jérôme Breteau, Programme Manager der ESA für das Future Launchers Preparatory Programme.

Auf rund 4500 qm werden 65 Experten an die additive Fertigung in Bezug auf die Luft- und Raumfahrtbranche zusammenarbeiten. Ins besondere wird nach leichten, robusten und umweltfreundlichen Materialien für den Bau von Fluggeräten geforscht.

Optimierung eines Bauteiles für die Luftbranche / © Airbus

Optimierung eines Bauteiles für die Luftbranche / © Airbus

Zu den Gründungspartner des Forschungszentrums gehören:

  • Airbus Safran Launchers, der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines,
  • die EOS GmbH, der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM) und Pionier im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS),
  • Airbus Group Innovations,
  • die Technische Universität München mit ihrem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb),
  • das Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT), ein Bereich des Fraunhofer IIS, die Airbus Tochterfirma APWorks,
  • die Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG),
  • die Airbus-Stiftungsprofessur für Integrative Simulation und Engineering von Materialien und Prozessen (ISEMP) der Universität Bremen,
  • die ESI Gruppe, ein Vorreiter und weltweit führender Anbieter von Virtual Prototyping-Lösungen.

Von der Bauteilgestaltung, der Pulverherstellung, biz zum Fertigungsprozess inklusive dessen Prozesssimulation und der Nachbearbeitung sowie der Qualitätsabsicherung werden alle Schritte der additiven Fertigung erforscht.

Ein logischer Schritt von Airbus in einer Branche wo die Akteure sich die Patente erkämpfen.

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