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Airbus und Dassault erweitern 3D-Druck Zusammenarbeit

Auf 15. Juni 2016 von veröffentlicht
Dassault

Nach ein zweijähriges Benchmarking-Prozess kündigte die Airbus Group vor einigen Tagen die Ausweitung der Nutzung der 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes auf ihre Additive-Manufacturing-Programme und so durchgängig in der Konstruktion, Simulation und Fertigung eingesetzt, an.

Die Airbus Group wird die Collaborative Design- und Simulationsanwendungen von Dassault Systèmes als Teil der Branchenlösung „Co-Design to Target“ für das Additive Manufacturing von Werkzeugen, Prototypen und Bauteilen für Testflüge sowie in der Produktion ziviler Flugzeuge einsetzen.

3DEXPERIENCE von Dassault im Dienst der Luftfahrt

Nachdem dieses Verfahren in der Luft- und Raumfahrtbranche bereits seit einiger Zeit für kreatives Produktdesign und den Prototypenbau eingesetzt wird, findet Additive Manufacturing jetzt auch nach und nach Einzug in die Massenfertigung. Die Branchenlösung „Co-Design to Target“ nutzt Anwendungen für das Additive Manufacturing, um eine hohe Flexibilität in der Konstruktion, Fertigung und Erprobung von Bauteilen bieten zu können. So lassen sich Abfall und Kosten bei der Fertigung komplexer Flugzeugteile reduzieren, ohne dabei Abstriche bei Stabilität und Leistung hinnehmen zu müssen.

Dassault

Airbus kann sich für die additive Fertigung seiner Teile nun auf die Lösungen von Dassault Systèmes verlassen

„Zahlreiche Projekte bei Airbus setzen im Bereich Prototypenerstellung und Bauteilfertigung auf additive Fertigungsverfahren, da sie potentiell leichtere und kostengünstigere Ergebnisse erzielen, die zudem sowohl technische als auch leistungs-, sicherheits- und kostenbezogene Standards erfüllen“, sagt Robert Nardini, Senior Vice President Engineering Airframe, Airbus.

„Airbus nutzt schon lange die Simulationsanwendungen von Dassault Systèmes, um die Strukturanalyse und die virtuelle Erprobung von Flugzeugen zu beschleunigen. Jetzt können wir bei der Konstruktion von Bauteilen einen neuen Weg gehen, indem wir die simulationsbasierte Konstruktion nutzen, um besser auf die Bedürfnisse der Luftfahrtbranche reagieren zu können.“

„Additive Manufacturing bietet in vielen unterschiedlichen Bereichen neue Chancen, wie etwa bei der Remote-Produktion im Rahmen von Support und Wartung, der schnelleren Prototypenerstellung zur Umsetzung neuer Konzepte und Erlebnisse sowie insbesondere bei der Entwicklung von Designs, die bisher als nicht herstellbar galten“, so Dominique Florack, Senior Executive Vice President, Research & Development, Dassault Systèmes.

Auf diese Weise erreicht die Airbus Group eine digitale Kontinuität bei der Optimierung ihrer konzeptionellen Entwürfe, da jede Phase des Prozesses im Additive Manufacturing virtuell validiert werden kann. Durch die Nutzung der Anwendungen von Dassault Systèmes und der eigenen technischen Kompetenz und Erfahrung in der additiven Fertigung eröffnen sich der Airbus Group zusätzliche Möglichkeiten in der Konstruktion und Fertigung, um den technischen und produktionsbezogenen Anforderungen des Additive Manufacturing von Werkzeugen und Bauteilen gerecht zu werden.

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