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Wie kann die additive Fertigung mit Metall bestehende Produktionsprozesse verbessern?

Am 1. Dezember 2020 von Michelle J. veröffentlicht

Krüger Fertigungstechnologie ist ein deutsches Unternehmen, das in eine Lösung für die additive Fertigung mit Metall von GF Machining Solutions, dem Experten für die Technologie des Laserschmelzens, investiert hat. Seit 1996 hat sich das Unternehmen auf die Lohnfertigung spezialisiert, insbesondere auf HSC-Erodier- und Fräsverfahren. Durch die Investition in die additive Fertigung kann das Unternehmen neue Möglichkeiten der Konstruktion ausschöpfen und seinen Kunden eine schnelle und präzise Lösung anbieten. Ein Beispiel ist der 3D-gedruckte Wärmetauscher, den das Unternehmen für die Nuklearindustrie in nur einem Stück entworfen hat. Welchen Nutzen zieht Krüger täglich aus der Integration der additiven Fertigung mit Metall und insbesondere aus dem Workflow von GF Machining Solutions? Wie haben sie es geschafft, diese neue Produktionsmethode so schnell zu integrieren?

Das Schweizer Unternehmen GF Machining Solutions hat eine starke Wertschöpfungskette rund um die additive Fertigung entwickelt. Diese reicht von der Konstruktion bis zur Nachbearbeitung und Kontrolle des Endteils, wodurch die Kunden des Unternehmens ihre Produktionsprozesse beschleunigen können. Die Maschine DMP Flex 350 bietet höhere Erträge, eine präzisere Qualität und die Möglichkeit, Teile mit komplexen Geometrien zu konstruieren. Außerdem ist ein austauschbares 3D-Druckmodul integriert, um eine mühsame Reinigung beim Materialwechsel zu vermeiden. Darüber hinaus bietet der 3D-Drucker eine Prozessüberwachung in Echtzeit, wodurch das Fehlerrisiko und die damit verbundenen Kosten minimiert werden. Diese Gründe haben Krüger dazu bewegt, sich für diese industrielle Maschine zu entscheiden.

additive Fertigung Metall

GF Machining Solutions beherrscht die additive Fertigung mit Metall | Bildnachweis: GF Machining Solutions

Schnelle Integration des DMP Flex 350

Die Krüger-Teams teilten uns mit, dass die Implementierung ihrer neuen Metall 3D Drucker in nur einer Woche fertiggestellt wurde. Geschäftsführer Friedhelm Krüger erklärt: „Ich bin beeindruckt von der Geschwindigkeit und Flüssigkeit, mit der das Team von GF Machining Solutions den 3D-Metalldruck für uns eingerichtet hat. In nur einer Woche wurde der Drucker installiert, in Betrieb genommen und das Personal geschult. Dank des DMP Flex 350 können wir unseren Kunden ein noch breiteres Spektrum an Dienstleistungen anbieten.“

Es ist jedoch anzumerken, dass die Teams bereits über gewisse Fachkenntnisse im Bereich der 3D-Modellierung und der Fertigungsprozesse im Allgemeinen verfügten, was zum Erfolg der Integration beitrug. Robert Volland, Verkaufsingenieur bei GF Machining Solutions, erklärt: „Bevor wir eine neue Maschine implementieren, analysieren wir den Schulungsbedarf des Kunden. Krüger hatte bereits einige Erfahrung mit moderner 3D-Software, so dass wir uns auf diese Software und dieses Wissen verlassen konnten.“ Heute basiert die DMP Flex 350-Maschine auf der Software 3DXpertTM, die von 3D Systems entwickelt wurde, um den Gesamtprozess der additiven Fertigung mit Metall zu erleichtern. Beispielsweise verließ sich das deutsche Unternehmen stark auf die Funktionalität der automatischen Ausrichtung des Teils auf der Druckplatte, wodurch die Qualität des Teils und die optimale Nutzung des Bauvolumens bei der Erstellung mehrerer Komponenten verbessert wurde. Friedhelm Krüger fügt hinzu: „Dadurch sparen wir Geld – eine Ersparnis, die wir gerne an unsere Kunden weitergeben. Auch Stützstrukturen sind Teil dieser automatischen Optimierung. Sie werden zur gleichen Zeit unter Berücksichtigung der Werkstückauflage, des Materialverbrauchs und der Druckzeit erzeugt.“

Der additive Fertigungsprozess vom Modell bis zur Produktion | Bildnachweis: GF Machining Solutions

Weiter gehen in der Fertigung

Dank dieser Investition ist Krüger in der Lage, mehrere Herstellungsverfahren zu kombinieren und die Möglichkeiten für alle seine Kunden zu erhöhen. So kann das Unternehmen Hybridteile anbieten, die die Vorteile der additiven Fertigung mit Metall mit denen der traditionelleren Methoden verbinden, die bereits seit mehr als 20 Jahren ausgeübt werden. Ein Projekt an dem das Unternehmen mitarbeitet ist das Projekt ITER (Internationaler Thermonuklearer Versuchsreaktor), an dem 35 Länder beteiligt sind, um den größten Tokamak der Welt zu konstruieren. Es handelt sich dabei um eine Versuchsmaschine, die konstruiert wurden ist, um Fusionsenergie zu nutzen. Insbesondere hat sie sich einen Wärmetauscher in einem einzigen Stück vorgestellt, der 3D-Druck und Erosion kombiniert.

Friedhelm Krüger sagt abschließend: „Die einfache Integration anderer Fertigungstechnologien ist ein grosser Vorteil. Mit 3DXpert können wir auf einfache Weise Hybridteile herstellen, zum Beispiel 3D-Druckteile, die noch gefräst oder erodiert werden müssen.“ Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren, die GF Machining Solutions bietet? Besuchen Sie die Website HIER.

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Kommentare

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  1. Schön zu sehen, dass das Unternehmen durch die Spezialisierung auf die Lohnfertigung ihre Möglichkeiten ausschöpfen konnten. 3D-Drucken gewinnt ja mittlerweile immer mehr an Beliebtheit und Möglichkeiten. Ich bin gespannt, wie sich das noch so entwickeln wird.

  2. Mein Bruder ist derzeit aus gegebenem Anlass auf der Suche nach einer CNC Lohnfertigung. Dabei ist es gut zu erfahren, dass es ganze Unternehmen, die sich auf dieses Thema spezialisieren. Hoffentlich findet er einen richtigen Ansprechpartner.

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