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Die Accessoires Kollektion von Forust 3D gibt Holzabfällen ein neues Leben

Am 12. August 2022 von Lisa S. veröffentlicht

Das in den USA ansässige Unternehmen Forust 3D wurde mit Mission gegründet, den 3D-Druck von Holz in hohen Stückzahlen erschwinglich, zuverlässig und nachhaltig zu machen. Dafür wird die Geschwindigkeit, Präzision und Qualität des Binder Jetting Verfahrens  genutzt , um starke, leichte Holzkomponenten herzustellen.  Als Druckmaterial werden dafür zwei Holzabfälle, Sägemehl und Lignin genutzt. Forust 3D will so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Material-Wertschöpfungsketten leisten die es irgendwann möglich machen, eine Netto-Null-Kohlenstoffemission zu erreichen.

Das ist besonders deshalb von Bedeutung, da laut Angaben des Unternehmens jedes Jahr 15 Milliarden Bäume gefällt werden, um Papier herzustellen, Häuser zu bauen und Möbel zu fertigen. Was einem Holzabfallaufkommen von 84 Millionen Tonnen Sägemehl pro Jahr entspricht. Ein Teil dieser Abfälle wird wiederverwertet und an nachgelagerte Märkte verkauft, um Spanplatten oder Holzpellets zur Energiegewinnung herzustellen, doch die Möglichkeiten zur Wiederverwertung dieser Abfallprodukte ist vielfältig und bietet ungeahnte Möglichkeiten.

Additive Fertigung bei Forust 3D

Forust 3D setzt  Hochgeschwindigkeits-3D-Druck ein, um diesen weggeworfenen Ressourcen ein neues Leben zu geben. Das Unternehmen produzeirt starke, schöne und umweltfreundliche Holzprodukte aus Holzabfällen. Der verwendete Fertigungsprozess wurde 2021 von Desktop Metal entwickelt und basiert darauf industrielle Sägemehlabfälle als 3D-Druckmaterial für die Massenfertigung in den Bereichen Möbel, Architektur, Konsumgüter und sogar für die  Innenausstattung von Luxusautos einzusetzen.

Das Unternehmen verwendet zur Herstellung seiner Produkte klein- und großformatige Binder-Jetting Drucker. So können Produkte in einer Vielzahl von Maßstäben hergestellt werden da die kleineren Drucker für die Serienproduktion und größere für die Massenfertigung eingesetzt werden. Der Druckprozess beginnt mit dem Aufbringen von Sägemehl auf die Bauplatte, dann fahren die Tintenstrahldüsen der Maschine über das Material, um Lignin als Bindemittel und Farbe für den visuellen Effekt zu verteilen. Das ist auch eine der Besonderheiten des Druckverfahrens von Forust 3D. Im Blick auf die verwendeten Materialen muss kein zusätzlicher Klebstoff verwendet werden, da das Lignin aus Holzabfällen als Bindemittel verwendet wird, was zusätzlich noch einmal eine Umweltvorteil erzeugt.

Das Binder-Jetting-Verfahren von Forust 3D bietet nicht nur die Möglichkeit, kornlose, glatte Holzoberflächen zu drucken sondern auch eine nie zuvor gesehene Technologie zu implementieren, die echte Holzmaserung durch ein Holzprodukt simuliert. Dieser Effekt kann dazu führen, dass das Endprodukt fast nicht mehr von natürlichem Holz zu unterscheiden ist. Dies kann vor allem für Designer interessant sein, da es ihnen ermöglicht, komplexe organische Formen zu schaffen, die mit gewöhnlicher Holzherstellung schwieriger umzusetzen oder praktisch unmöglich wären.

Was halten Sie von der Innovation von Forust 3D? Lassen Sie uns dazu gerne einen Kommentar da oder teilen Sie es uns auf FacebookTwitterLinkedIN oder Xing mit. Möchten Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach erhalten? Dann registrieren Sie sich jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter!

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