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Wohnen auf dem Mars: Neuigkeiten von der 3D-Printed Habitat Challenge der NASA

Auf 3. April 2019 von Ann-Kathrin L. veröffentlicht
3d-printed habitat challenge

Die 3D-Printed Habitat Challenge startete 2015 mit dem Ziel Ideen für nachhaltige Unterkünfte auf dem Mond, Mars oder sogar noch weiter entfernt zu finden. Verwendet werden sollten nur Ressourcen die vor Ort, also auf dem Mond, Mars, etc. zu finden sind. So führen Teams in verschiedenen Bereichen des 3D-Drucks, sei es CAD-Modelling, Materialentwicklung oder Konstruktion, Tests durch. Die Ergebnisse werden nicht nur im Weltall hilfreich sein, sondern können auch auf der Erde zu fortschrittlichen Erkenntnissen über bezahlbare Wohnräume führen.

3D-Printed Habitat Challenge durchschreitet mehrere Phasen

Die Challenge umfasst mehrere Phasen, von denen die erste schon 2015 und die zweite 2017 schon abgeschlossen wurde. Die erste war die Design Competition, bei der Teams architektonische Renderings vorstellen mussten. Das Preisgeld betrug über 50.000 US-Dollar. In der zweiten Phase, der Structural Member Competition, sollten die Teams strukturelle Komponenten bzw. Materialtechnologien, für ein Preisgeld von 1,1 Millionen Dollar, erstellen.

3d-printed habitat challenge

Das Design MARSHA von AI Spacefactory

Derzeit befinden wir uns in der dritten Phase den 3DPrinted Habitat Challenge, der On-site Habitat Competition, welche wiederum selbst aus fünf Stufen besteht. Hierbei sollen die Teams eine Technologie entwickeln, mit der eine Unterkunft autonom, ohne äußere Hilfe, gebaut werden kann. Insgesamt beträgt das Preisgeld hier 2 Millionen Dollar. 2018 berichteten wir über das New Yorker Unternehmen AI Spacefactory, welches fast 21.000 Dollar für ihre Idee MARSHA erhielt.

3d-printed habitat challenge

Die 3D-gedruckte Struktur von SEArch+/Apis Cor wird auf ihre Dichtigkeit geprüft. Bildnachweis: SEArch+/Apis Cor

Den neuesten Preis über 100.000$ für das Level virtuelle Konstruktion der 3D-printed Habitat Challenge teilen sich nun die Top 3 der Teams. Den ersten Platz für Level 4 „software modeling“ belegte das Team SEArch+ / Apis Cor, mit der einzigartigen Form ihres Lebensraums, welche eine kontinuierliche Verstärkung der Struktur erlaubt, siehe Beitragsbild (Bildnachweis: Team SEArch+/Apis Cor). Das Team gewann schon Anfang Februar den ersten Preis für Level 3 der dritten Phase, wo die Dichtigkeit ihrer 3D-gedruckten Strukturen überprüft wurde.

Den zweiten Platz erhielt das Team Zopherus. Ihr Design würde von einem fahrenden Drucker selbstständig erstellt werden, welcher eine Struktur druckt um dann zur nächsten zu fahren.

3d-printed habitat challenge

Das Design von Zopherus. Bildnachweis: Zopherus

Das Team Mars Incubator, welches aus Ingenieuren und Künstlern besteht, gewann den dritten Platz. Insgesamt wurden die Designs von 11 verschiedenen Teams anhand verschiedener Gesichtspunkte bewertet. Darunter die architektonische Gestaltung, die effiziente Nutzung des Innenraums und einige mehr.

Das Design von Mars Incubator. Bildnachweis: Mars Incubator

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Website der NASA.

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