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Ein 3D-gedruckter Kopf schaltet fast jedes Smartphone frei

Auf 2. Januar 2019 von Jacqueline O. veröffentlicht
3D-gedruckter Kopf

Vor einiger Zeit demosntrierte uns der Forbes-Reporter Brewster, dass das Gesichtserkennungssystem der bekanntesten Smartphone-Marken doch nicht so undurchdringlich ist, wie oft behauptet wird. Um das wirklich zu beweisen, benutzte er ein 3D-Modell seines eigenen Kopfes.

Die Entwicklung des Objektes erfolgte über die Firma Backface in Birmingham, Großbritannien. Insgesamt wurden 50 Kameras verwendet, um Thomas genau zu scannen und ein 3D-Modell mit allen Details seines Gesichts zu erhalten. In nur wenigen Tagen war das Modell mit fertig, der Reporter hatte 300 Pfund weniger in der Tasche und konnte mit einer lebensgroßen Nachbildung seines Kopfes das Experiment beginnen.

Wie kann ein 3D-gedruckter Kopf das Betriebssystem austricksen?

Bereits die Nachbildung seines Kopfes in der Hand entschied der Reporter sich, mehrere Smartphones zu testen, die ein Gesichtserkennungssystem mit sehr hoher Sicherheit haben sollen. Getestet wurden Geräte wie das Samsung Galaxy S9, das OnePlus 6, das Galaxy Note 8, das LG G7 ThinQ, sowie das iPhone X. Die Smartphones mit den Android-Betriebssystemen waren leicht zu täuschen. Das iPhone dagegen war das einzige, welches dem Test mehr oder weniger stand hielt.

3D-gedruckter Kopf

Der Grund, warum der 3D-gedruckte Kopf auf einigen Geräten anerkannt wird und auf anderen nicht liegt hauptsächlich daran, dass Apple das FaceID-System verwendet, welches den Benutzer sehr detailliert abbildet. Gleichzeitig sind die anderen Smartphones mit dem Android-Betriebssystem vollständig von der Frontkamera abhängig.

Brewster gibt an, dass keiner der Telefonhersteller das gleiche Maß an Sicherheit und Genauigkeit bietet wie Apple. Er sagt, dass Unternehmen wie LG  und Samsung sogar Warnmeldungen herausgeben, welche darauf hindeuten, dass die Gesichtserkennung auf ihren Geräten möglicherweise nicht so sicher ist, wie die Verwendung einer PIN. Für die Android-Nutzer, für die Sicherheit eine hohe Priorität hat ist es also besser, die Gesichtserkennung außen vor zu lassen und ein Passwort oder eine PIN-Sperre zu behalten.

3D-gedruckter Kopf

„Konzentrieren Sie sich auf den geheimen Aspekt einer PIN und eines Passwort“, sagt Matt Lewis, Forschungsdirektor des Cybersicherheitsunternehmen NCC Group. „Die Realität bei jeder Biometrie ist, dass sie kopiert werden kann. Jede Person, die über genügend Zeit, Ressourcen und Ziele verfügt wird in den Nachweis und die Verfälschung dieser biometrischen Daten investieren.“

Den dazugehörigen Artikel und den kompletten Test finden Sie HIER.

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