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10 Persönlichkeiten, die den 3D-Druck im Jahr 2016 geprägt haben

Auf 29. Dezember 2016 von Alexander H. veröffentlicht
Persönlichkeiten des 3D-Drucks

Am Ende des Jahres 2016 stellen wir Ihnen 10 Personen vor, die diese Jahr die Welt des 3D-Druck geprägt haben. Ingenieure, Professoren und Forscher – hier finden sich viele verschiedene Profile, die die 3D-Drucktechnologie nutzten, um innovative Projekte aus den verschiedensten Bereichen wie der Automobilbranche, Mode, Architektur, etc. zu entwickeln.

XJet – Hanan Gothiat, CEO

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Hanan Gothiat gilt als Experte im Bereich Druck, Tinte und 3D. Er begann seine Karriere mit 3D-Technologien als Gründer von Objet, einem Unternehmen, das den 3D-Druck mit der Einführung von Fotopolymeren und seinen innovativen Drucksystemen neu erfand. Objet wurde 2012 von Stratasys übernommen, doch das hielt Gothiat nicht davon ab eine neue Firma zu gründen und mit XJet neu zu starten. Dieses Jahr hat XJet den ersten Flüssigmetalldrucker ins Leben gerufen und damit wieder einmal den industriellen 3D-Druck revolutioniert.

Divergent – Kevin Czinger, Gründer und CEOpersonnalités 3D

Kevin Czinger besitzt eine umfangreiche Erfahrung in der Gründung von Startups und jungen Märkten. Letztes Jahr gründete er sein 3D-Druckunternehmen Divergent 3D, welches verantwortlich für die Veröffentlichung des Supercars „Blade“ ist. Das besondere an dem Auto ist, dass das Fahrgestell komplett aus Carbon und Alumium per 3D-Druck hergestellt wurde. Dieses Jahr konnte Czinger eine Kooperation mit Autobauer Peugeot vereinbaren, um die Zukunft des 3D-Drucks in der Automobilbranche voranzutreiben. Erst kürzlich wurde sein neuestes Projekt vorgestellt: Das erste 3D gedruckte Superbike Dagger.

WASP – Massimo Moretti, CEO

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Mit seinen umfangreichen Erfahrungen in den Bereichen Elektronik und Mechanik, begann Massimo das WASP-Projekt (World Advanced Saving Project) im Jahr 2012 auf die Beine zu stellen. Es handelt sich um ein Projekt, das auf Open Source und 3D-Druck basiert. WASP erstes Ziel ist es, professionelle Drucker zu bauen, um nachhaltige Entwicklung und Eigenproduktion zu fördern. In diesem Zusammenhang wird auch von der sog. „Maker Economy“ gesprochen, ein autarkes Wirtschaftsmodell, welches bereits Anwendung in der ersten 3D gedruckten Stadt Shamballa findet.

HP – Stephen Nigro, Verantwortlicher im Unternehmensbereich 3D-Druck

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Stephen brachte bereits viele der disruptivsten Innovationen bei HP erfolgreich auf den Markt, was ihm schlussendlich die Position des Verantwortlichen des Unternehmensbereichs HP einbrachte. Mit einem abgeschlossenem Studium der Ingenieurswissenschaften an der University of California war er der Hauptverantwortliche für den Einstieg von HP in die 3D-Druckbranche. Mit ihrer JetFusion-Technologie entwickelte HP eine Revolution für Kleinbetriebe und dem 3D-Druck.

Neri Oxman –  Designerin und Professorin am MIT

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Neri Oxman gründete die Mediated Matter Forschungsgruppe am MIT Media Lab, um digitale Design- und additive Fertigungstechnologien zu erforschen. Oxman wird als eine der einflussreichsten Frauen der Welt des 3D-Drucks betrachtet. Diese Jahr arbeitete sie mit der Sängerin Bjork an der Entwicklung von Masken aus ökologischem Material zusammen, welche Natur inspirierte Formen aufzeigen. Sie arbeitete auch an dem Kinematic Petals Dress mit, einem Kleid, das mit Hilfe von 3D-Technologie von der Firma Nervous Systems erstellt worden ist.

Local Motors – Jay Rogers, Mitgründer und CEO

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Jay ist ein leidenschaftlicher Autofan. Diese Leidenschaft führte dazu, dass er sein eigenes Unternehmen Local Motors gründete. Die grandiose Idee seiner Firma ist es Autos per additiver Fertigung zu schaffen. Seit 1998 arbeitete er an mehreren Projekten in der Automobilindustrie. Im Jahr 2015 veröffentlichte er Strati, das erste Auto, das mit 3D-Druck erstellt wurde. Dieses Jahr erschufen sie Olli – den ersten 3D gedruckten Bus mit autonomer Fahrtechnologie.

Carbon – Joseph DeSimone, Mitgründer und CEO

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Joe gründete Carbon im Jahr 2013, ohne zu erwarten, dass sie wenige Jahre später die innovativste 3D-Drucktechnologie auf dem Markt werden würde. Er hat mehr als 300 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und über 150 Patente auf seinen Namen ausgestellt. Im Jahr 2015 erhielt Carbon eine Investition von $ 100 Millionen von Google, die in diesem Jahr verwendet wurde, um die Vermarktung des M1-Druckers zu starten und damit mit der Demokratisierung von CLIP, der schnellsten 3D-Technologie auf dem Markt zu beginnen.

Autodesk – Maurice Conti, Direktor für Forschung und Innovation

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Maurice Contis Job ist es die Zukunft vorauszusagen. Genauer gesagt soll er technologische Innovationen, die die Zukunft maßgeblich verändern werden, identifizieren und weiterentwickeln, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Im Interview mit 3Dnatives kommentierte er, dass sich die Forschung des Unternehmens momentan auf fortgeschrittene Robotik, angewandtes Maschinenlernen und generatives Design fokussiert. Er arbeitete an großen Projekten wie der 3D gedruckten Amsterdam-Brücke von MX3D oder den per additiver Fertigung hergestellten Airbus-Flugzeugkabinen zusammen. Neben seiner beruflichen Karriere bei Autodesk engagiert er sich bei der freiwilligen Feuerwehr in seiner Heimat Kalifornien.

Light Rider – Joachim Zettler, Direktor von Airbus APWORKS

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Nach seinem Abschluss im Maschinenbau an der Universität München begann Zettler seine Karriere bei Airbus im Jahr 2005 als Projektleiter und Technischer Berater. Zuvor im Bereich Zivilluftfahrt, wurde er im Jahr 2013 Mitbegründer von APWorks, einer hundertprozentigen Airbus-Tochter, die sich speziell auf die additive Fertigung konzentriert. In diesem Jahr arbeitete das Unternehmen am ersten 3D-gedruckten Motorrad „Light Rider“, das aufgrund seiner Konstruktion und Fertigung 30% weniger als herkömmliche Motorräder wiegt.

Prodways – André-Luc Allanic, Mitbegründer

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Allanic gehört mit mehr als 25 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der additiven Fertigung zu den Urgesteinen dieser Industrie. Er trug mit seiner Arbeit zur Entstehung der Stereolithographie oder des Metallpulversintern bei. Er war einer der ersten Entwickler des europäischen 3D-Druckers CNRS. 2007 gründete er Phidias Technologies, wo er MovingLight entwickelte, eine neue Drucktechnologie, bei der eine Harzschicht mit einer UV-LED-Quelle verfestigt wird. Im Jahr 2013 arbeitete er mit Raphaël Gorgé zusammen, um Phidias Technologies zu erwerben und entwickelte die Tochtergesellschaft Prodways, die sich ausschließlich der additiven Fertigung widmete. In diesem Jahr wurde Luc Allanic aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der Branche als Ingenieur des Jahres ausgezeichnet.

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