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10 Anwendungen des 3D-Drucks in Hollywood-Blockbustern

Auf 24. August 2016 von Alexander H. veröffentlicht

Der Einsatz von 3D-Druck in Hollywoods Spezialeffekt-Studios ist kaum noch wegzudenken. Ob Tony Starks Iron Man-Anzug oder Arnold Schwarzeneggers Terminator, das sind nur einige Beispiele, die mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie hergestellt wurden. Lesen Sie hier, in welchen weiteren Hollywood-Produktionen die 3D-Drucktechnologie zum Einsatz kam.

1. Alien-Rüstung für Science-Fiction TV-Serie „Colony“

Legacy Effects ist eine Firma mit Sitz in den USA, die sich auf Spezialeffekte für Hollywood-Produktionen spezialisiert hat. Sie bieten aufwendige MakeUps, Computeranimationen und Spezialanfertigungen. Der Auftrag für letzteres kam von der Produktionsfirma von SciFi-Serie „Colony“. Sie suchten die passende Rüstung für Aliensoldaten, die die Erde eroberten und Besatzer sind. Die Rüstungen wurden per FDM-Verfahren mit einem Makerbot Z18 hergestellt.

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Legacy Effect ist erfahren in der Herstellung von futuristischen Soldatenrüstungen. Beispielsweise wurden auch für Blockbuster Iron Man, Robocop oder Pacific Rim diverse Rüstungen und Requisiten hergestellt.

2. Anomalisa

Anomalisa ist ein preisgekrönter Spielfilm der Kategorie Stop-Motion. Stop-Motion ist eine Filmtechnik bei der einzeln aufgenommene Bilder zusammen die Illusion einer Bewegung erzeugen. Für den Film wurden mehr als 1000 Requisiten in Miniaturformat hergestellt und zwar mit einem 3D-Drucker, der aufgrund der nötigen Präzision auf der SLS-Technologie basiert.

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3. Thors Hammer „Mjolnir“

Der germanische Gott Thor, gespielt von Chris Hemsworth ist der einzige, der das Gewicht des mystischen Hammers „Mjolnir“ stemmen kann. In Wirklichkeit – wer hätte es gedacht – besteht die magische Götterwaffe aus Plastik! Und zwar hergestellt von Specialeffect-Studio Propshop per SLS-3D-Druck.

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4. Frankenweenie 2012

Frankenweenie ist ein Stop-Motion Film von Star-Regisseur Tim Burton (Alice im Wunderland, Batman). Auch hier stammt so gut wie alles, was im Film zu sehen ist aus dem 3D-Drucker.

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5. Guardians of the Galaxy: Star Lords Maske

Die Verfilmung vom gleichnamigen Marvel-Comic war einer der erfolgreichsten Filme aus dem Jahr 2014. Er handelt von Peter Quill, der als Junge von Außerirdischen entführt wurde. Aufgewachsen im Weltall ist er unter dem Namen „Star Lord“ bekannt und lebt von Schmuggeln und Plündern. Eines seiner Markenzeichen ist seine Multifunktions-Waltraummaske, die natürlich 3D-gedruckt wurde.

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Hinter der Entwicklung der Maske steckt Speicaleffectstudio Legacy Effects. Sie sind auch verantwortlich für die Entwicklung von den Weltraumhelmen im Alien Prequel Prometheus von Ridley Scott. Auch PropShop hat sich im Design von Spacehelmen bewiesen und ist für Darth Vaders geschmolzenen Helm aus Star Wars: The Force Awakens verantwortlich.

6. Kubo – Der tapfere Samurai

Kubo – Der tapfere Samurai erscheint in Oktober 2016 im Kino. Der animierte Film handelt von einem kleinen Jungen, dessen Mutter krank ist. Auf der Suche nach der heilenden Medizin begibt er sich in ein gefährliches Abenteuer. Wie auch in den zuvor genannten Stop-Motion Filmen wurden hier fast alle Teile per 3D-Druck hergestellt.

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Deutscher Trailer von Kubo hier.

7. Jurassic World: Veloceraptor

Dinosaurier existieren nicht, richtig? Sie sind vor Millionen von Jahren ausgestorben. Doch im Film Jurassic World wurden sie wieder zum Leben erweckt – auch mit Hilfe von 3D-Druck. Gemeint ist unten aufgeführte Szene, die die Veloceraptoren in ihren Käfigen mit fixierten Köpfen zeigt. Bevor aufwendig per Greenscreen und Computerbearbeitung modelliert wurde, druckten die Entwickler eine Kopfvorlage per 3D-Drucker.

Hier zum Making Of.

8. Terminator – Salvation: Der T800

Der vierte Streifen des Kultfilms „Terminator“ mit Hauptdarsteller Christian Bale zeigt die Zeit nach der Atomkatastrophe und der Besatzung der Erde durch intelligente Roboter. Der Terminator  T800, wenn er gerade mal nicht von Arnold Schwarzenegger verkörpert wird, wurde per Polyjetting-Verfahren hergestellt.

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Neben berühmten Robotern wie dem T800 hat die Firma Legacy Effects auch andere Roboter angefertigt wie alle 26 3-Meter hohen Roboter aus Real Steel. PropShop wirkte an der Erstellung von Roboter Ava im oscarprämierten Film Ex Machina mit.

9. Chase Me

Chase Me ist ein Kurzfilm des französischen Künstlers Gilles-Alexandre Deschaud. Die verwendete Filmtechnik ist Stop-Motion, wofür über 2500 Teile ausgedruckt wurden. Für eine Sequenz von beispielsweise 4 Sekunden dauerte der Druckprozess eine Woche. Insgesamt hat Deschaud 2 Jahre an diesem Projekt gearbeitet.

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10. Waffen

Für eine Reihe an Blockbustern kam die 3D-Drucktechnologie zum Einsatz. Beispielsweise hier für die dritte Fortsetzung der Men in Black.

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Mit der Waffe von Rocket dem kauzigen Waschbären aus Guardians of the Galaxy taucht der Film zum zweiten Mal in unserer Liste auf. Hier wurde u.a. seine Riesenwaffe komplett 3D-gedruckt.

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Bruce Wayne kämpft nachts als Batman gegen das Böse von Gotham City. Seine Waffen sind dabei teilweise 3D-gedruckt. Irgendwie passend zum Technologiefreak Batman.

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3D-Druck und Hollywood scheinen eine perfekte Symbiose zu sein. Das Herstellungsverfahren für frühere Produktionen beinhaltete extrem aufwendiges und teures Modellieren per Modellierpaste. Durch den 3D-Druck wurde der Prozess erheblich verkürzt. Auch in finanzieller Hinsicht ist es für Produktionsfirmen heutzutage erheblich billiger Kostüme und Spezialeffekte in ihre Produktionen einzubauen.

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