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Ford interessiert sich für die CLIP 3D-Druck Technologie

Ford war mit seinem Modell „Ford T“ einer der ersten Hersteller, die 1908 die Serienfertigung in ihre Produktionsprozesse integrierten und verkündete in der vergangenen Woche nun sein Interesse an der Hochgeschwindigkeits-3D-Drucktechnologie CLIP zur Herstellung seiner zukünftigen Fahrzeugmodelle.

Herausgebracht wurde die revolutionäre Technologie CLIP (=Continuous Liquid Interface Production) vergangenen März durch das Startup Carbon3D und kann Objekte etwa 25 bis 100 Mal schneller herstellen als bisherige 3D-Druck Verfahren. Nach der Aufnahme von fast 40 Millionen Dollar durch Investitionsfonds, testet und verfeinert das kalifornische Unternehmen nun seine Technologie durch mehrere strategische Partnerschaften. Kürzlich arbeiteten sie mit der Firma Legacy Effetcs, ein Studio für Spezialeffekte für Filme zusammen, zur Erstellung von Kostümen und Accessoires für amerikanische Blockbuster.

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CLIP, Hochgeschwindigkeits-3D-Druck von Carbon3D

Nun ist es Ford, der eine neue Partnerschaft mit Carbon3D ankündigt. Der amerikanische Automobilhersteller hat vor kurzem ein Forschungsprogramm bezüglich des 3D-Drucks in der Automobilindustrie gestartet und kann nun zur Herstellung von funktionalen Bauteilen oder zum Prototypenbau auch auf die CHIP-Technologie bauen.

„Wenn wir die Produktionszeiten um einige Monate verringern und unser Modell schneller auf den Markt bringen können, können wir Millionen sparen.“ erklärt Ellen Lee, Verantwortliche in der Forschungsabteilung der Additiven Fertigung bei Ford.

Un exemple de pièces réalisées pour Ford à partir de la technologie CLIP

Ein Beispiel eines Ford-Bauteils, hergestellt durch die CHLIP-Technologie

Aktuell testet Ford das CLIP-Verfahren zur Herstellung eines präzisen Bauteils seines Fahrzeugmodells Focus Electric, das dazu dient, Elektrokabel und Leitungen zur Versorgung der Fahrzeugtür zu schützen. Ford- Ingenieuren sei es durch die CHIP-Technologie gelungen, verschiedene Modelle und Abwandlungen innerhalb kurzer Zeit zu produzieren um so die ideale Form herauszufinden, wodurch sich die Produktionszeit durch drei teilen ließ. Weitere Bauteile, wie die Stosstange oder aber Verbindungselemente zum Öltank sind außerdem im Test.

„Die CLIP-Technologie von Carbon3D ermöglicht unseren Ingenieuren die Design- und Iterationsphasen zu verkürzen um schneller zu einem Endergebnis zu gelangen. Das stellt einen großen Reiz dar, da dies eine verbesserte Qualität und rentablere Produkte für unsere Kunden bedeutet“, erklärt Ellen Lee.

Weitere Informationen auf der Carbon3D-Seite HIER

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Einige Prototypen gedruckt mit den Carbon3D Druckern

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Über alexander

Nach meinem Abschluss als Bachelor of Science in Wirtschaftswissenchaften in Deutschland suchte ich den Weg ins Ausland, um mich neuen Herausforderungen zu stellen. Als International Business & Economics Masterstudent an der Universität Pavia, Italien, bin ich seit Juli 2016 Teil des 3Dnatives Team. Das Interesse für den 3D-Druck entwickelte ich, als ich erfahren habe, welche unglaublichen Möglichkeiten hinter dieser technologischen Revolution stecken und dass das volle Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Diese Entwicklung zu verfolgen und aktiv mitzugestalten ist sehr aufregend. Neben meinen Interessen für Technik und Wirtschaft bin ich großer Film- und Sportfan.